Mutterl - alte, meist gebrechliche Frau (mst. liebevoll)

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Mutterl - alte, meist gebrechliche Frau (mst. liebevoll)


Österreichisch :

Mutterl , das , -s , -(n)

Aussprache :

Muatal oder (gehobener) Mutterl

Deutsch :

alte, meist gebrechliche Frau (mst. liebevoll)

 
Eingereicht von :Brezi ( Region : Wien 15.,Rudolfsheim-Fünfhaus)
Eingereicht am :2007-06-23 16:25:04
Verwendung :ugs
 
Kategorien : noch keine Kategorie





Kommentare
Jetzt bin ich auf einml verunsichert [ von Brezi am 2007-06-23 21:29:57 ]
Muatal ist ja eigentlich nur die Übersetzung von hochdt. "Mütterchen" mit derselben Bedeutung. Aber nun habe ich eine Bestätigung erhalten. Ist mein Eintrag jetzt rechtens oder nicht? Also Freunde, lasst notfalls Daumen sprechen!
Vorschlag: [ von JoDo am 2007-06-23 21:40:03 ]
Österreichisch: Mutterl Aussprache: Muatal
schon auch als Mütterchen (dim.), aber auch als Spezies per se in Verwendung.
"Mei Muatal woar a Weanarin..."
Für brezi, als Slawenexperten: dort heißt dasselbe "baba" (Bilder einer Ausstellung: Die Hütte der Baba Iaga)
Für JoDo, den Mussorgski-Experten [ von Brezi am 2007-06-23 22:06:34 ]
Ja, natürlich! In Russland sagt überhaupt jeder zu jeder älteren Dame "Babuschka", was eigentlich "Oma" bedeutet, aber in der prakt. Bedeutung ziemlich genau unserem Muatal entspricht und in Übersetzungen russischer Werke wegen der Häufigkeit oft schon lästig ist. Mit dem Muatal, welches a Weanarin war, hast du natürlich auch eine Schlampigkeit von mir ausgebessert. Aber verzage nicht. Morgen spielt's bei mir nicht Ostarrichi, da widme ich mich wieder anderen Dingen, sodass meine Qualität als Mitarbeiter sich vielleicht wieder erholt.
HIer stand vorher die Aussprache. [ von Brezi am 2007-06-23 22:08:43 ]
Kommentar entfällt wegen inzwischen erfolgter Reparatur des Aussprache-Eingabefeldes.
Bei vielen Ausdrücken [ von albertusmagnus am 2009-01-04 18:20:50 ]
muß man von der hochsprachlichen Schreibweise abweichen, hier wäre "MUATTERL" (oder ähnlich) angebrachter und verständlicher gewesen! Schon bei der Wachbirn, die eher auf eine wache als auf eine weiche Birne schließen ließ, war dem so... Die Umgangssprache bzw. der Dialekt unterliegt eben einer anderen Schreibform als die Hochsprache!
In D: Mütterchen oder Mütterlein [ von Compy am 2013-06-30 12:26:25 ]
In Sachsen auch oft Muttchen
Beurteilungen
2007-06-23 20:48:56(Vöcklabruck): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-06-23 21:32:16(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-06-29 13:51:38(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-07-02 06:39:44(Waidhofen an der Ybbs(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2007-07-23 05:59:21(Feldbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2007-11-29 19:59:54(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2007-11-29 20:13:30(Graz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-30 23:12:29(Neusiedl am See): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   Bei uns würde man nicht \"Mutterl\" sagen sonder Muatal , in unsere Region ist das Wort \"Moam\" in diesem Zusammenhang eher gebräuchlich
2008-01-31 08:47:35(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-01-31 09:41:51(Wien 3.,Landstraße): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2008-01-31 13:50:23(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-02-08 10:37:45(): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2008-06-11 10:08:44(Wolfsberg): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2008-06-11 14:10:41(Kitzbühel): Qualität=0: Bekanntheit=0%
   
2008-06-11 22:42:29(Rohrbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-08-18 15:53:02(Wien 5.,Margareten): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2008-09-27 22:10:51(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2008-10-26 09:04:35(Rohrbach): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2009-01-04 17:58:30(Graz(Stadt)): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   Bei vielen Ausdrücken muß man von der hochsprachlichen Schreibweise abweichen, hier wäre \"MUATTERL\" (oder ähnlich) angebrachter und verständlicher gewesen! Schon bei der Wachbirn, die eher auf eine wache als auf eine weiche Birne schließen ließ, war dem so...
2009-06-15 14:11:04(Zell am See): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2009-09-29 21:41:05(Scheibbs): Qualität=-1: Bekanntheit=-100%
   eher ausgesprochen "Muarterl" , "a oids muaterl" = kleine sehr alte Frau; würd ich für die eigene Mutter sicher nicht verwenden...
2009-12-04 10:59:09(Bruck an der Mur): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-03-18 11:59:30(Hermagor): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2010-06-24 09:41:36(Wien 5.,Margareten): Qualität=0: Bekanntheit=0%
   
2010-06-25 09:22:24(Wien 7.,Neubau): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-06-06 10:02:23(Linz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2011-07-29 12:27:00(Liezen): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2011-09-20 22:10:10(): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-02-28 06:24:27(Wien 13.,Hietzing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-03-03 07:33:49(Amstetten): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-04-21 16:16:24(Eisenstadt(Stadt)): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   Muatal ist im Burgenland üblicher
2012-04-21 17:16:50(Mistelbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-04-22 17:26:30(Krems(Land)): Qualität=0: Bekanntheit=80%
   
2012-04-22 23:24:57(Tulln): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   Übersetzung gut, Schreibung miserabel (Muada(d)l
2012-06-20 18:51:27(Wien 17.,Hernals): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2012-09-29 11:56:48(Wien 21.,Floridsdorf): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-01-14 14:47:53(Mistelbach): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-01-14 15:43:02(Wien-Umgebung): Qualität=-1: Bekanntheit=100%
   Übversetzung für Mütterchen, also eine liebevolle Bezeichnung für eine ältere, liebe, gebrechliche Frau, meist auch Mutter, die man sympathisch findet
2013-01-14 18:13:08(Wien 5.,Margareten): Qualität=1: Bekanntheit=80%
   
2013-06-29 08:32:10(Wien 16.,Ottakring): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   "Liebevoll" würde ich nicht unbedingt unterschrieben. EIn bißchen despektierlich finde ich's schon. Es impliziert ja schon, daß die geistigen Kräfte der Dame etwas nachgelassen haben. Überhaupt eher für einfache Frauen verwendet; eine 90-jährige emeritierte Universitätsprofessorin würde man wohl kaum so nennen.
2013-06-29 12:39:18(Wien 7.,Neubau): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-06-29 15:33:31(Wels(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-11-29 07:23:01(Wien 10.,Favoriten): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2013-12-01 10:25:52(Krems an der Donau): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2013-12-28 03:13:14(Lilienfeld): Qualität=1: Bekanntheit=100%
   
2013-12-28 04:05:10(Wien 8.,Josefstadt): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   
2013-12-29 10:27:02(Baden): Qualität=2: Bekanntheit=80%
   
2014-01-25 08:59:49(Wien 19.,Döbling): Qualität=2: Bekanntheit=100%
   Darüberhinaus: als Muatterln werden auch ängstliche Männer bezeichnet! Das ist offenbar neben der Diskussion um Baba Jaga untergegengen. Wobei die Baba Jaga sicher eine eigens Thema wert wäre.
Mutterl

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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.