Blaulichtsteuer (zu Blaulichtsteuer) [ von zott am 2008-05-16 10:31:33 ] nach §4/5StVo werden 36 Euro fällig ,nach tel. Anforderung der Polizei um einen Unfall aufzunehmen. @remigius et al: auf ungarisch... (zu Meschen) [ von avenarius am 2008-05-16 10:04:08 ] mellír - was auch aus dem französischen kommt, denk ich und genauso wie die mesche ausdrückt, was hier noch nicht erwähnt wurde - oder meine augen stehen jetzt schief - die tatsache der blonden oder roten färbung von haarsträhnen bezeichnet, eigentlich ein frisörfachwort ist. mesche wird bei uns für nix anderes verwendet als eben diese gefärbten strähnchen. wenn man sich meschen machen läßt, ist das sehr lustig, weil das haar bedeckt wird, nur die "meschen" bleiben frei, werden mit haarfarbe eingestrichen, dann werden sie in stanniolpapier eingewickelt, und das haar wird wieder abgedeckt. @ Koschutnig: (zu Meschen) [ von JoDo am 2008-05-16 04:51:42 ] Tatsächlich! Im Original ist das aber eine Locke und keine Strähne oder?
Auf
http://fr.wiktionary.org/wiki/m%C3%A8che
erfährt man darüberhinaus noch folgende Übersetzung:
kučera (cs) meschen (zu Meschen) [ von Koschutnig am 2008-05-16 00:07:04 ] Französisch 'mèche' -die Strähne (Wolle, Haar);sachlich kein wesentlicher Unterschied zu "Locke": "den Germanen eigentümlich, die von je auf wallendes Haar als Zeichen der Freien Wert legten (vgl. "G'scherte" und engl. "Roundheads" Anm.) und damit den Südländern auffielen...gehört als 'Gebogenes' zur Wurzel *lug- ='biegen, krümmen' " (Kluge, Etymolog.Wb.)
"meschen" beim Friseur heute doch "einzelne Haarsträhnen färben" Verheiratet in Kärnten (zu Verheiratete Trippen) [ von Koschutnig am 2008-05-15 23:57:13 ] Wenn's ums Essen geht: zweierlei Hauptzutaten, die größere gibt den Namen: Verh. Hadn-Trippen aus Buchweizenmehl und Hirsebrein; verh.Erdäpfel-Trippen: Salzkartoffel und dunkles Brot- oder Buchweizenmehl. Auch "verheiratetes Brot" gibt es: Weißer Brotteig auf dunklen Roggenmehlteig einrollen, backen. Oder Buchweizen-Hefe-Sauerrahm-Füllung auf weißen Brotteig ...
Trippen: Brei dünsten, (flaumig) abrühren, in Nockerln ausstechen. Lauter, Leiter (zu Lauter, das) [ von Koschutnig am 2008-05-15 23:29:30 ] Das Lauter ergibt sich beim Zerlassen der Butter zu Butterschmalz aus dem Bodensatz und dem entstehenden Schaum ab.raamen (zu ab.raamen) [ von Koschutnig am 2008-05-15 23:16:18 ] Di Unsrigen hompei de letztn Schirennen wieda amol onstendig obgramt! - abgerahmt (=abgesahnt) oder abgeräumt??? abräumen > abrahmen (zu ab.raamen) [ von Remigius am 2008-05-15 23:06:12 ] In der Schriftsprache besteht die Homonymie nicht.
Im Dialekt kann es beides bedeuten,
man erkennt jedoch den Sinn aus dem Zusammenhang.
Da heute über 95 % der österr. Bevölkerung
nicht in der Landwirtschaft leben,
ist die Bedeutung "abräumen" für die meisten die näherliegende. @ JoDo (zu Meschen) [ von Remigius am 2008-05-15 22:57:07 ] @ = a
& = l
© = é
∆ = d
¢ = ei
¥ = t
€ = è
~ = n
Stimmt's ? Tamnudel (aus Kärnten): (zu Tamnudel (=Dampfnudel)) [ von Koschutnig am 2008-05-15 22:51:23 ] Wird etwas größer als die "Riesen-Germknödel" von Iglu: Durchmesser 30 cm, Höhe 10 cm. Ungefüllt. Zum Essen schneidet man mit Schnur oder Messer Keile heraus und zerteilt diese dann mit der Gabel. Die Stücke werden in Leiterkoch(auch Lauterkoch), Buttermilchkoch oder Henigschmalz (=Honigschmalz) getunkt Bluttommerl (zu Bluttommerl) [ von Koschutnig am 2008-05-15 22:37:03 ] Aussprache in Kärnten: Tommale. Andere Kärntner Bezeichnung: "Blut-Pfanzl". Enthält Blut, Milch oder Suppe, Verhackat,Buchweizen ('Hadn'),Schwarzbrotbrösl, Zwiebel, Majoran,Saturei (=Bohnenkraut), Salbei, Basilikum.Im Rohr backen, gleich servieren. Verheirateter Sterz, Plenten, verschiedene Trippen passen gut dazu und natürlich saure Rüben (Hackl-Ruabn). abraamen (zu ab.raamen) [ von Koschutnig am 2008-05-15 20:53:16 ] Mich würde interessieren, ob das häufig zu hörende Wort eher mit `'abräumen' oder eher mit 'absahnen' identifiziert wird. Wie finde ich das heraus? pritscheln (zu pritscheln) [ von Koschutnig am 2008-05-15 20:15:54 ] O St.Veiter Gitsch (?), Das Wort ist mehrfach drin, nicht nummeriert. Mein Senf bezog sich auf die Übersetzung "plantschen, plätschern". diepresse.com Suche (zu gegenständlich) [ von JoDo am 2008-05-15 15:56:53 ] Ihre Suche nach "gegenständlich" ergab 198 Treffer.
Zum Bleistift:
"In seiner Entscheidung kam das Gericht zum Schluss, dass das Duzen im gegenständlichen Fall eine Ehrenbeleidigung darstellt."
Die ersten elf Treffer habe ich mir angeschaut, erst beim Letzten ging es um "gegenständliche Malerei". (das wären 9,09% wenn´s so weiterginge) ... da find´t ma jå nix ... (zu Meschen) [ von JoDo am 2008-05-15 15:31:56 ] wenn man sucht, bis auf folgendes (na auch schon was!) aus einem Forum:
"... Ich sollte vielleicht noch hinzufügen, dass bei einem derart jugendlichen Gesicht die Farbe des Haares überhaupt keine Rolle spielt.
Wahrscheinlich halten das dann wieder einige für eine künstliche Meige.
Vielen Dank für dieses Kompliment, "-x-". Den Ausdruck Meige habe ich bisher noch nicht gekannt. Wenn man's "mesch" ausspricht, kenne ich es allerdings aus dem Schweizerdeutsch." pritscheln (zu pritscheln) [ von Koschutnig am 2008-05-15 14:19:21 ] Zur Übersetzung: Das deutsche Standardwort ist 'planschen', vgl. 'Planschbecken'; 'plantschen'ist eine ugs. Variante, nicht nur bair.-österr.??
'plätschern' trifft m.E. nur teilweise zu: "Dos Bachale/Bacherl pritschelt.. der Brunnen pritschelt...Die Unterhaltung pritschelt leicht dahin"??? "hereini" (zu -i/-e bzw. -a Vorwortendung (z.B. aufi/e, aufa) [ von Koschutnig am 2008-05-15 13:49:19 ] Karl May hat den Gebrauch der bair.-österr. Endungen, die aus Vorwörtern Richtungsadverbia machen, nicht ganz kapiert. Im herrlichen Kolportageroman "Der Weg zum Glück" (im Karl-May-Verlag teilweise als "Der Wurzelsepp" editiert) steht regelmäßig "Komm hereini", "Geh hinaufi" - was sächsischen Lesern aber sicher das Verständnis erleichterte. |