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abbeuteln



sich ekeln


Wortart: Verb
Kategorie: Zwischenmenschliches Gemütszustände, Befindlichkeiten
Erstellt von: Amalia
Erstellt am: 24.09.2007
Bekanntheit: 71%  
Bewertungen: 7 1

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Kommentare (4)


wenn ich nur dran denke....
... dass ich vorm Röntgen diese weisse dicke Pampe trinken muss, beutelt es mich schon ab, so ein ekliges Zeugs!
Amalia 24.09.2007


Ein gutes Wort,
trotzdem beutelt es mich beim Lesen ab: "Pampe" und "ekelig" - wieso piefchinesisch? Weiters könnte jemand aus dem Norddeutschen Sprachraum im Bemühen, österreichisch zu verwenden, etwa formulieren: Insekten mag ich nicht, besonders vor Spinnen beutle ich ab." Vorschlag: Kategorie Redewendung, "abbeuteln, sich oder es einen" - sich ekeln + Beispiele.
klaser 27.11.2007


lieber Klaser
Bewertes du nun das Wort, oder die Erklärung, du hast immer irgendwas zu meckern. Aus der Erklärung geht eindeutig hervor, wie es gemeint ist, und du bemühst dich sehr mit deiner Spinnenbeutlerei es fehlzuinterpretiern. Ich hab noch in keinem Wörterbuch solche Anforderungen wie hier gelesen, dort steht auch nur ein Schlagwort und im weiteren wird es erklärt, dann muss das auch für hier Gültigkeit haben. Aber du hast eben ein *nordisches PROBLEM* , das ich dir nicht lösen kann. Ich komme aus dem Norden von Ösi und wenn es mich vor irgendetwas ekelt, brauch es dich nicht zu stören, ich bewerte deine Worte und nicht deine ERKLÄRUNGEN. Und Pampe ist und bleibt Pampe, egal wo, ich habe kein Problem Worte anzunehmen, wenn sie mir passend erscheinen, deswegen gebe ich noch lange nicht meine Sprache dem Verfall preis,
Amalia 10.12.2007


Es gibt "abbeuteln" und "sich abbeuteln"
Das transitive Verbum heißt: abschütteln, loswerden (wollen).
Das reflexive Verbum heißt: sich ekeln (das ja auch reflexiv ist).
Außerdem kann "sich abbeuteln" nur in der unpersönlichen Form verwendet werden: Es beutelt mich ab. (Nicht: Ich beutle mich ab.)

Daher ist der Eintrag so nicht richtig.

Warum funktioniert bei diesem Eintrag die Gefällt mir nicht-Funktion nicht?
berberitze 29.10.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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