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Blaue

die,

letzte planmäßige Straßenbahn


Wortart: Substantiv
Kategorie: Technische Begriffe Veraltet, Historisch
Erstellt von: bessawissa
Erstellt am: 13.04.2007
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (3)


Anfrage an die WIENER LINIEN:
Daran kann ich mich schon noch gut erinnern, bis zu meiner Sturm- und Drangzeit war das noch üblich in den Zugzielanzeiger der letzten planmäßigen Straßenbahn ein blaues Scheiberl hineinzuhängen. Annahme: Das gibts doch nicht mehr! Oder? Frage: Seit wann? Es wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn Sie auf diese Frage eine Antwort finden könnten. Herzlichen Dank im Voraus
JoDo 13.04.2007


Antwort der WIENER LINIEN:
Zu Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen gerne mit, dass die früher verwendeten Anzeigen der Endstationen mit bunten Sternen, Kreisen und Streifen im Jahr 1907 durch Liniensignale aus Zahlen und Buchstaben ersetzt wurden. Dennoch blieb die Tradition den letzen Wagen einer Linie blau zu kennzeichnen erhalten. Die anfangs vor den Triebwagenscheinwerfer gesteckte blaue Scheibe musste später aus verkehrstechnischen Gründen (Einsatzfahrzeuge) einer Version weichen, bei der in der blauen Vorsatzscheibe ein weißes Viereck war. Zusätzlich wurde die Brustwandtafel am Zugschluss mit einer blauen Halbmondtafel versehen, woran der verspätete Fahrgast erkennen konnte, dass die „Blaue“ bereits abgefahren war. Bei Zügen mit Zielschildkästen wurde die Kennzeichnung des letzten Zuges einer Linie mittels einer blauen Kunststoffscheibe, welche über die Zieltafel geschoben wurde gekennzeichnet. Bei Fahrzeugen mit Rollbandanzeigen, konnte leider keine Kennzeichnung mehr durchgeführt werden. Nachdem alle Haltestellen seit vielen Jahren durchgehend mit Fahrplanaushängen gekennzeichnet waren und die Kennzeichnung der „Blauen“ immer schwieriger gestaltete, wurde diese alte Tradition mit Betriebsschluss des 4. März 1995 aufgelassen. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Information helfen konnten und verbleiben mit freundlichen Grüßen WIENER LINIEN GmbH & Co KG Kundendienst Thomas Kühr
JoDo 16.04.2007


VOR HUNDERT JAHREN EINGEFÜHRT:
Die Liniensignale der Wiener Straßenbahn 1907 – also schon vor 100 Jahren – wurde das heute noch gültige Liniensignalsystem bei der Wiener Straßenbahn eingeführt. Verzeichnis der „Tramway-Signale“ aus 1895 http://progs.wiennet.at/24online/n184/bilder/19_02.jpg Da sieht man rechts unten die blaue Scheibe für den letzten Zug. Wen´s interessiert: Artikel aus dem Magazin der Wiener Stadtwerke "24 Stunden für Wien" Nr. 184/April 2007 http://progs.wiennet.at/24online/index184.html
JoDo 19.04.2007





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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