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Bouteille



schlanke 0,7 l Flasche für Wein, nur in Ö gebräuchlich


Wortart: Substantiv
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 04.07.2006
Bekanntheit: 67%  
Bewertungen: 3 0

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Kommentare (2)


Während das Wort für Flasche allgemein in D "veraltet" ist (Duden), ist es nach H-D. Pohl «ein „versteckter" Austriazismus, denn dieses Wort ist in Österreich das Normalwort für eine Weißweinflasche mit langem Hals für 0,7 oder 0,75 l »
("Die österreichische Küchensprache. Ein Lexikon der typisch österreichischen kulinarischen Besonderheiten mit sprachwissenschaftlichen Erläuterungen", 2007)

WP dazu: «Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich gebräuchliche Bezeichnung für eine schlanke 0,7-l-Weinflasche. Nach Einführung der EU-Normflasche von 0,75 l wird dieser Begriff auch für Normflaschen verwendet.»
Koschutnig 19.07.2014


Alt-Kanzler Gusenbauer:
«Während des Jahres kam der Wein aus dem Doppler, an gehobenen Feiertagen wie zu Weihnachten gab es eine Bouteille
(‎Katharina Krawagna-Pfeifer, ‎Armin Thurnher: "Die Wege entstehen im Gehen: Alfred Gusenbauer im Gespräch". 2008, S. 18)

Anm.: Gusenbauer unterscheidet offenbar nicht zwischen Weiß- und Rotweinflaschen.
Koschutnig 19.07.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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