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Lạcke

die,

Teich; kleiner See


Wortart: Substantiv
Erstellt von: OTTO
Erstellt am: 11.06.2016
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 60%  
Bewertungen: 2 3

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Kommentare (1)


Ist die Rede von den kleinen Seen des Burgenlandes, des östlichsten österr. Bundeslandes, so ist „Lacke , das österreichische Mundartwort für Pfütze, das ansonsten ja nur scherzhaft oder mitunter eher abfällig auch auf einen kleinen See angewendet wird, plötzlich ein Bestandteil der Standardsprache:

Alle Lacken im Burgenland
sind untrennbar mit dem Seewinkel verbunden. Eigentlich sind die zahlreichen Lacken kleine, flache Seen (Steppenseen). Es handelt sich um wannenartige Vertiefungen, in denen sich das Oberflächenwasser sammelt. Die Lacken haben keine Verbindung zum Grundwasser und sind meistens nur bis ca 50 cm tief. Weil kein Abfluss vorhanden ist, sind sie salzhaltig. Im Sommer trocknen viele der Lacken gänzlich aus.
source: Seewinkel

Koschutnig 20.11.2020





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.