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Kachel


[ koachl (KT) ]

Nachttopf


Erstellt von: Bilgelik570
Erstellt am: 28.04.2011
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 5 3

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Kommentare (3)


Wo liegt der Unterschied zwischen Nachtopf und Nachtgeschirr,
der einen weiteren Eintrag nötig macht?

s. , Kachel der = Nachtgeschirr (seit 2008-12-08)
Und dort ist auch das Geschlecht dieses österr. Wortes angegeben, das bei diesem späteren Eintrag hier fehlt.


Hier gerne nochmals der dortige Kommentar:
'die Kachel' verhält sich zu 'dem Kachel' ähnlich wie 'die Scherbe' zu 'dem Scherben'(= Topf, vgl 'Grantscherben' = Sauertopf)

Etymologie:
Griech. 'kakabos = Schmorpfanne
lat. caccabus = Tiegel, Pfanne
vulgärlat. caculus = Kochgeschirr
ahd. chachala = Topf aus Steingut.

Als "Topf" und "Kochtopf" gibt's den 'Kachel' in Schwaben und im Plattdeutschen, aber im südbairischen Raum (T,K) und auch in der Stmk. hat der Topf eine solche Bedeutungsverengung erlebt, dass niemand daraus essen möchte.
Koschutnig 10.07.2011


Für dieses Wort gibt es einen anderen, viel früheren Eintrag Kachel
Koschutnig 28.02.2013


"Nachtgeschirr"für den Kachel scheint manchen hier wohl zu hoch zu sein, die (sich) noch auf den "Nachttopf" setzen, sonst würden sie nicht den viel späteren Doppeleintrag trotz zweimaligen Hinweises immer noch positiv bewerten.

Doppeleintrag! Gratulation zu soviel Gewissenhaftigkeit beim Bewerten - und guten Appetit!
Koschutnig 17.09.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.