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Prạcker

der, -s, -
[ pracka ]

Klopfer, Teppichklopfer


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 08.06.2005
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 65%  
Bewertungen: 21 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

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Kommentare (3)


Wo doch jetzt
der Staubsauger in allen Haushalten zu finden ist, hat dieses die Vaterhand schonende Erziehungsmittel überlebt? (vgl. "Scheitelknien")

p.s.: In Österreich wurde 1977 das Elternrecht abgeschafft, "unsittliche, ungehorsame oder die häusliche Ordnung störende Kinder auf eine nicht übertriebene und ihrer Gesundheit unschädliche Art zu züchtigen." Ausdrücklich verboten wurde die Prügelstrafe 1989.
Koschutnig 14.02.2010


Der Pracker war aus Weidenruten(?) kunstvoll aus mehreren Ruten gewunden und geflochte: der Stiel gedreht, etwa 50 cm lang, die Klopffläche ähnlich Renaissane-Blattmustern ähnlich verschränkt gestaltet.
ant18ikes 26.12.2015


Teppichpracker, Fliegenpracker
Russi-4 15.02.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.