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Kruzitürken


[ kruzitirkn ]

Heute ein Fluch; früher ein Warnruf in den Türkenkriegen:


Wortart: Wendung
Erstellt von: wuppl
Erstellt am: 12.01.2007
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (3)


siehe Kruzi, Kruzifix, Kruzitürken
HeleneT 13.01.2007


Kuruzzen und Türken!
Wahrscheinlich eher nicht von „ crux, crucis; Kreuz“, sondern von den Kuruzzen (= „Aufrührer“ gegen Habsburg, von ungar. „ kuruc“ = „forsch, widerborstig, aufrührerisch“ ), die gleich unangenehm wurden wie die türkischen Osmanen, mit denen sie öfters gemeinsame Sache machten.vgl. „Kukuruz“
Koschutnig 19.12.2009


wie ´Koschutnig´meint auch
wiktionary:
Herkunft:
Auch wenn das Wort "Kreuz" in diesem Ausdruck steckt, bedeutet "Kruzitürken" nicht etwa, dass Türken gekreuzigt werden sollen. "Kruzi" geht zurück auf die Kuruzen. So wurden ursprünglich die Kreuzzugteilnehmer im Königreich Ungarn genannt, später wandelte sich die Bedeutung über Aufständische hin zu Räuber, Banditen. Im 18. Jahrhundert wurden Aufständische in den antihabsburgischen Kriegen als Kuruzen bezeichnet. Die Aufständischen unterstützten die Türken, und der Ruf "Die Kuruzen und die Türken kommen" wurde irgendwann zum Fluch "Kruzitürken!"...Zitat Ende
http://de.wiktionary.org/wiki/kruzit%C3%BCrken
JoDo 01.09.2011





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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