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Scha̲s, Scha̲ß

der, -es, -e
[ scha:s ]

Unsinn, Blödsinn


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: doc
Erstellt am: 06.06.2006
Bekanntheit: 80%  
Bewertungen: 4 1

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

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Kommentare (4)


schas = darmwind
System1 15.09.2006


Die Varianten Schas, Schaas, Schaaß gehören zu österreichischen Mundarten und bedeuten dort, je nach Zusammenhang, Furz oder Scheiß oder Unsinn.

Der "Scheiß" ist ugs. in at, ch und de und bedeutet "Unsinn" (gmd.).
Standard 06.05.2016


Beispiel: Sapperlot, so ein Schaas (Unsinn)
Sapperlot 06.05.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.