4.3 stars - 61 reviews5


Fauteuil

das, -s, -s
[ Fotö ]

Polstersessel


Wortart: Substantiv
Erstellt von: pedrito
Erstellt am: 19.05.2006
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 55 2

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Ähnliche Wörter

Fadl
+9 
Fadl
+2 
Fauteuil
-1 
Fauteuil
-1 
Fauteuil
+2 
Feidl
+2 
Feitel
-1 
Feitel
+70 
Feitl
+2 
Feitl
+2 
Fiedel
+1 
Fudl
+2 

Kommentare (3)


Beispiel:
Das lässt er auch anklingen, als er lässig im roten Fauteuil vor dem Kaminfeuer der österreichischen Botschaft in Berlin lehnend mit ausladenden Gesten Resümee zieht. (Die Presse 8.2.2007)
Russi-4 10.06.2007


Artikel
Es kann sowohl "das Fauteuil" als auch "der Fauteuil" heissen.
Russi-4 23.07.2007


Selten aber manchmal doch
bekommen wir Verliehenes sogar besser zurück:
* Der unbequeme "Faltstuhl" wurde zum frz. "Fauteuil" und kam zurück als bequemes, gepolstertes Sitzmöbel; *der Pferdeknecht (mar schalc) kletterte die Militärränge empor bis zum Marschall;* ein ahd. "rouba" (= "Raub, Beute") findet sich als Robe von Richtern (!) oder eleganten Damen wieder, *das "Warten (= Bewahren) der Raubsbeute" ist zur Garderobe geworden
Koschutnig 06.11.2009





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.