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Rechtsanwaltsạnwärter

der, -s, -

Rechtsreferendar


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Kategorie: Amts- und Juristensprache
Erstellt von: Lupina
Erstellt am: 10.06.2019
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (2)


RAA gegen RiAA?
RiAA haben bereits einen Eintrag: Richteramtsanwärter, aber mit 2 sicherlich höchst gefährlichen und wohl deshalb „verbannten“ Kommentaren, sodass man drüber sie erfährt,
RAA hingegen existieren hier bisher nur in einem Kommentar.

Wie man in jenem Kommentar zu Konzipient jedoch nachlesen kann, gibt es für den Rechtsanwaltsanwärter infolge des unterschiedlichen Ausbildungssystems kein deutsches Äquivalent,. Sowohl österr. "Richteramtsanwärter" ("RiAA") als auch "Rechtsanwaltsanwärter" ("RAA", im Juristen-Slang die "Konzipienten") wären in Deutschland "Rechtsreferendare" (gewesen). Das gemeinsame dte, "Rechtsreferendariat" endet nun jedoch mit der Ablegung des "2. juristischen Staatsexamens", während den österr. Jurist(inn)en nach dem gemeinsamen „Gerichtsjahr“ für RiAA die Vorbereitung auf die Richteramtsprüfung, den RAA hingegen eine auf die Rechtsanwaltsprüfung beginnt.
Lupina 10.06.2019


Zu Beginn seiner Ausbildung verfügt der Rechtsanwaltsanwärter lediglich über die kleine Legitimationsurkunde und ist daher nur vertretungsbefugt, wenn die Beiziehung eines Rechtsanwalts gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.
source: Steiermärkischer Konzipientenverband
Das Zitat stammt von einer informativen Spezialseite:
"SKV - Steiermärkischer Konzipientenverband: Die Webseite für Juristen und Rechtsanwaltsanwärter in der Steiermark " liest man. Und dann: "Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde bei personenbezogenen Ausdrücken auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet ..." Na ja, schließlich bereiten sich doch alle mehrere Jahre auf die "Rechtsanwaltsprüfung", auch die die Rechtsanwältinnen werden wollen,
Lupina 10.06.2019





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Russwurm Bairisch Der Scrum Master