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Tschik



Zigarette


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 27.09.2003
Bekanntheit: 76%  
Bewertungen: 9 0

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Kommentare (2)


ZigarettenSTUMMEL!
DER Tschik - Zigarettenstummel, norddeutsch: die Kippe (möglicherweise in Anlehnung an "Müllkippe" für Abfalldeponie) oder Fluppe (möglicherweise lautmalerisch für das leise Geräusch, das entsteht, wenn mensch eine zu Ende gerauchte Zigarette in die Landschaft schnalzt). Davon abgleitet: Der Tschik als Spitzname für einen (erfundenen) Sandler, der mit rauher Stimme eine LP sprechbesang (Georg Danzer, frühe 70er-Jahre).

DIE Tschik - (seltenere) jüngere, von dem Tschik abgeleitete Bezeichnung für eine noch nicht gerauchte Zigarette (soll offenbar besonders herablassend-lässig wirken, ähnliche Bedeutungserweiterung im Norden für "Kippe"), allerdings auch hier häufiger in männlicher Form gebräuchlich: "Host (a)a(n) Tschik fia mi?"
joeditt 16.11.2007


Wortherkunft
Tschik kommt von in Wien immer falsch ausgesprochenen Fremdworten französischer, italienischer und englischer Herkunft. Von östlichen Nachbarländern kommend, wird das "C" am Wortanfang wie gewohnt als "Tsch" ausgesprochen. So wird aus Cigarette dann Tschigarette, daraus die Kurzform: Tschik.
Buali 28.08.2009





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Freie Presse News Freie Presse News Bairisch