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Tschure



ein Mensch, der herumtrödelt und nichts weiterbringt


Wortart: Substantiv
Kategorie: Gemütszustände, Befindlichkeiten
Erstellt von: dingle
Erstellt am: 27.06.2011
Bekanntheit: 0%  
Bewertungen: 3 0

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Kommentare (5)


der Tschure
ist ein bedächtiger, langsamer Mensch, der nichts weiterbringt.
dingle 27.06.2011


gibs schon:

http://www.ostarrichi.org/begriff-10814-at-tschurn%2C+umatschurn.html
eska 27.06.2011


hätte ich gewusst,
dass du das anders schreibst, so hätt ich's wahrscheinlich gefunden.
dingle 27.06.2011


Passt!
Jetzt weiß man, dass es ein Tschure ist, der tschurt. Danke, eska und dingle!
Aufnahme ins "Kl. Kärntner Wörterbuch" von Pohl hat er schon gefunden:
Tschure m. – langsam arbeitende Person
source: Heinz-Dieter Pohl, Kleines Kärntner Wörterbuch, 2. Aufl. (2007)

Allerdings gibt's hier auch den Eintrag Tschurre ("Trödler, langsam handelnder bzw arbeitender Mensch") von shetlandpauli ( Region : Klagenfurt(Stadt) seit März 2007,
doch ist -rr- in einem Kärntner Wort, für das es keine standardisierte Schreibung gibt, ungewöhnlich - dagegen spricht die "Kärntner Dehnung".

Zu finden am ehesten durch Eingabe nur des Wortstammes (tschur)
Koschutnig 27.06.2011


Gibt es keine weibliche Form von Tschure? Trödeln nur Männer herum?
User45127I74 03.11.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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