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Übernächtigung

die,

Übernachtung


Wortart: Substantiv
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: Amalia
Erstellt am: 23.10.2007
Bekanntheit: 80%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (4)


Obwohl mir die Nächtigung auch bekannt ist, so ist in meinem Bekanntenkreis die Übernächtigung in Verwendung
ZB: Was glaubst denn, wie oft werma denn iwanocht'n miassn?
Amalia 23.10.2007


Gehört zu den "doppelt gemoppelten" Wörtern
wie auch z. B. "Friseusin" oder "Umlaut-ä". Da es aber speziell in Ostösterreich tatsächlich in regem Gebrauch ist, gehört es wohl auch entsprechend bewertet, was ich hiemit tue. In deinem Beispiel-Zitat vermisse ich das Wort allerdings (es müsste dort 'iwanächtign' heißen, oder?)
Brezi 23.10.2007


Abwandlung des gängigen Wortes..........
Nächtigung, die - Übernachtung, die
Österreichisch : Nächtigung, die
Deutsch : Übernachtung, die

Eingereicht von : shadow ( Region : Waidhofen an der Ybbs(Stadt))
Eingereicht am : 2007-10-23 06:03:59...........................Nächtigung findet google.at 228.000 , Übernächtigung 2.380. Übernächtigt ist mir eher oder nur bekannt als z.B. bei einer Feier die Nacht durchgefeiert zu haben und den Schlaf übergangen zu haben. Eben, übernächtigt zu sein, Übernächtigt haben. Die wenigen Fundstellen Übernächtigung verteilen sich landesweit und scheint keine Ostösterreichische Eigenbezeichnung zu sein.
dankscheen 30.10.2007


Übernachtung ist gewöhnliches Standarddeutsch,
Nächtigung ist ein hübscher Bestandteil der österr. Varietät des Deutschen -
ja, dann bieten wir doch allen was: die Übernächtigung

Doch dann scheint Grazern dies nach dessen 1. Einsatz offenbar zu viel des Guten gewesen zu sein -
und heraus kam die Sparversion, die ÜBERNÄCHTUNG :
Übernächtigung Graz
Idyllisch mitten im Grünen gelegen, mit eigenem Naturteich, ist es die erste Wahl für Übernächtungen [sic!!] für all jene, die Ruhe und Erholung abseits des Trubels der Stadt und doch in unmittelbarer Nähe suchen.
source: Hotel am Mühlengrund

Mit der Nacht schaut's ja überhaupt ziemlich finster bei unsern Leuten aus:
in der Nacht - wie gewöhnlich!
nachts - ok, hübscher als "in der Nacht", analog gebildet wie tags, mittags, morgens, alten maskul.Genitiven
des Nachts, o wie poetisch, klingt so alt und fein, wenn's auch eine groteske Bildung zum weibl. Hauptwort war
nächtens – ist doch schön: ein Dativ, der übrig von "in den Nächten" ist + ein adverbielles -s dran.

Reicht das? NEIN! NEIN!!!
Wie prachtvoll kann man das doch kombinieren! Wie eindrucksvoll muss es sein, wenn ich alles drin hab - alos dann:
des Nächtens Wird das nicht jeden zufriedenstellen?
Und tatsächlich, es gibt Leute, denen das gefällt! Und nicht nur in Österreich!
Koschutnig 16.08.2016





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