Thema: Spiegelfechterei der Spiegelminister

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Spiegelfechterei der Spiegelminister
14.03.2012 von Koschutnig

Spiegelfechterei der Spiegelminister
14.03.2012 von Koschutnig

Der rote Norbert Darabos und die schwarze Beatrix Karl sind Spiegelminister. Ehe Karl ihre Novelle der Strafprozessordnung, von der die SPÖ nun nichts mehr wissen will, zur Beschlussfassung in die Regierungssitzung einbrachte, konnte Darabos sie lesen und von seinen Experten prüfen lassen. Er hätte "Stopp" rufen können. (Kl. Zeitung 09.03.2012 )

Karl selbst sagte am Donnerstag, der Gesetzesentwurf werde fehlinterpretiert. Auch die SPÖ, die nun gegen das Gesetz ist, habe zugestimmt: Zuerst habe „Spiegelminister“ Norbert Darabos Ja gesagt, dann wären auch alle anderen SPÖ-Minister im Ministerrat einverstanden gewesen. „Vorbeigeschleust“ habe sie den Entwurf nicht.(Die Presse, 12.3.12)

Reform der Strafprozessordnung – Beatrix Karl: "Spiegelminister" Darabos hat zugestimmt (QuickWorldNews.com und ebenso http://www.lastnews.de)

Was Verteidigungsminister Norbert Darabos befähigt, als “Spiegelminister” für das Justizressort zu fungieren, verdient eine weitere Diskussion. (DER STANDARD-Kommentar "Naiv, überfordert oder dreist" von Alexandra Föderl-Schmid, in: Arne Ruhnau News about the world 9.3.2012 http://arneruhnau.com/tag/ )

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Dass jedem britischen Minister ein mit dessen Ressort bestens vertrautes Mitglied eines Schattenkabinetts der Opposition tatsächlich gegenübersitzt , das ist ja weithin bekannt. Dass aber in Österreichs Koalitionsregierungen „Spiegelminister“ existieren, das war bisher weitestgehend unbekannt. In D, wo es doch ebenfalls Koalitionsregierungen gibt, ist von derlei Spiegelfechterei bislang überhaupt noch nicht berichtet worden, und so sind sämtliche in deutschen Quellen auffindbaren „Spiegelminister“ Österreicher – mit einer Ausnahme: in der „Hexe Kaukau“ auf dem Spiegelstern:

Theopani hatte das Golfturnier verloren. Er war sehr verärgert. Aber Gerechtigkeit ging ihm über alles, und so bemühte er sich, fair zu bleiben. Er beriet sich mit seinem Spiegelminister. "Ich habe keine Lust, Spiegel zu putzen. Was soll ich tun?" Sein Minister schlug ihm vor, einen Spiegelputztag ins Leben zu rufen. Jedermann dürfe freiwillig mitmachen, und er, der Präsident, würde herumgehen und aufwendig verpackte Werbegeschenke verteilen. "Eine ausgezeichnete Idee", lobte Theopani.
http://www.kocherts.de/tddi.html

Frage: Wurden Österreichs Spiegelminister vom fernen Spiegelstern geholt?

Re: Spiegelfechterei der Spiegelminister
26.03.2012 von nicolai

Was ereyffert Er sich ? Hat Er seynen Herzmanovsky-Orlando (Maskenspiel der Genien) nicht gelesen ? Allwo davon berichtt wirtt, es sey die Tarockei (Tarockanien = Österreich) das "Spiegelreich des linken Weges" ?


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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