Thema: Siefla...

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Siefla...
17.08.2007 von Halawachl

Siefla...
17.08.2007 von Halawachl

Finde unter SIAFLA die Bedeutung SPEICHEL etc., was natürlich stimmt.
Erinnere ich mich richtig, dass man die Bezeichnung Siafla auch für einen
"unmöglichen" Menschen abwertend verwendet?:
"Ein so ein Siefla!".

Steh ich da mit meiner Erinnerung allein da, oder gibt's noch jemanden, der das auch so kennt?

Dachte ich auch
17.08.2007 von Russi

Dunkel kann ich mich auch daran erinnern, bin mir aber nicht sicher ob ich das jetzt nicht mit dem "Hiafla" verwechsle.

Gruss Russi

Ein gutes Wort
17.08.2007 von JoDo

Obwohl ich es nur dunkel im Gedächtnis habe, galube ich es so in der von dir aufgeschriebenen Version und Bedeutung gehört zu haben.
So ungefähr: Speichler, Speichellecker, Saftler, schleimiger Mensch, Schleimschei...

18.08.2007 von Amalia

Der Siafel ist definitiv der Speichel.
Das Wort kann für alle *speichelnden* verwendet werden.

Der total besoffene der seine Funktionen nicht mehr in der Gewalt hat, ist sicher derjenige, den du hier erfragtest, der Ungustiöse der spuckt und trenselt beim reden,
man kann auch sagen dem rinnt der Goaferling (Geifer)runter, er geifert.

Kinder siafeln (trenseln) wenn sie Zahnen

Mit dem Hund brauchst mir nimmer kommen, der siafelt mir den ganzen Teppich voll.

Jodos Vorschäge passen in die Kategorie. jemanden ansiafeln, sich bei wem einesiafeln ( vor dem anderen herumtrenseln wie ein Hund wenn er was will)



Der Hiafler hingegen ist ein tollpatschiger, ungeschickter Mensch.
(Du Hiafler stell dich nicht so blöd an.) Erwachsener

für Kinder zärtlicher Ton
( Nau du klans Hiaferl, bist niedergfolln, wart i hilf dir auf.)

Oder auch geistig nicht ganz ausgereift.
(Der is a bissal a Hiafler, der kapiert des net so schnell)

Es gibt ein breites Verwendungsgebiet, von liebevoll bis ganz böse.
wie bei fast allen Worten, der Ton macht die Musik und nicht das Wort.


ich hoffe zur klärung beigetragen zu haben


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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