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mit den Ohren schlackern : erstaunt, verblüfft sein


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mit den Ohren schlackern

erstaunt, verblüfft sein


Art des Wortes: Phrase

Kategorien: Zwischenmenschliches, Gemütszustände, Befindlichkeiten

Erstellt von: doc am Mar.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : mit den Ohren schlackern V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (2)



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Eine in D bekannte Redewendung
wird auf dieser Seite gut erklärt:- http://universal_lexikon.deacademic.com/273623/Mit_den_Ohren_schlackern" Mit den Ohren schlackern

Das Verb »schlackern« meint »hin und her schlagen«. Die umgangssprachliche Wendung, die im Sinne von »äußerst überrascht sein« gebraucht wird, könnte sich darauf beziehen, dass man den Kopf schüttelt, wenn man von etwas überrascht wird: Du wirst mit den Ohren schlackern, wenn ich dir das Neueste von deiner verflossenen Freundin erzähle!

Universal-Lexikon. 2012."Außerdem:- http://idioms_de_ru.academic.ru/1398/mit_den_Ohren_schlackern" Die haben mir Zusammenhänge aufgezeigt, da habe ich nur so mit den Ohren geschlackert. (Der Spiegel. 1975)

Das Deutsch-Russische Wörterbuch Zeitgenössischer Idiome. © Russkiy Yazyk - Media. D. G. Malzewa. 2004." - http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~mit+den+Ohren+schlackern&suchspalte[=rart_ou]""Da schlackerst du mit den Ohren, was?"; "David Storl, jüngster Kugelstoßweltmeister der Geschichte, ist ein Wettkampftyp, wie er im Buche steht. Wenn man glaubt, da kommt nichts mehr, weiter als Bestleistung geht ja gar nicht, macht der David einen Storl und die Konkurrenz schlackert mit den Ohren"; "Wer schon einmal eine deutsche Uni von innen gesehen hat, schlackert mit den Ohren. Da sind überfüllte Hörsäle die Regel und funktionierende Heizungen die Ausnahme"; "Die echten DAF-Kenner wissen natürlich um die Frühphase der Düsseldorf-Wuppertaler Band. Aber die meisten Fans des später weltberühmten Duos dürften mit den Ohren schlackern, wenn man sie mit deren Debütalbum konfrontierte: keine kraftvollen Synthie-Bässe, keine zackigen Rhythmen, kein Gabi Delgado, kein Leder. Stattdessen: rein instrumentaler, unstrukturierter Noise-Rock, gespielt von Langhaarigen und Schnurrbärtigen!""
von Compy am Feb.2014

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.