Duden: "Substantiv, maskulin, österreichisch mundartlich für Hirse, Hirsebrei" [ von Koschutnig am 2012-01-04 14:56:50 ]
Der Brein war zunächst eine Grütze, gewöhnlich aus dem Billigsten und Häufigsten, der Hirse, daher handeln die alten Märchen immer wieder vom Hirsebrei (s. "Der süße Brei - 'Töpfchen, koche!' - 'Töpfchen, steh!').
Nicht nur in Kärnten gibt's/gab's allerdings auch den "Hadnprain" aus Buchweizenmehl.
"Brein" wurde dann auch für die Hirse selbst verwendet (so wie die Speisennamen "Gulasch" jetzt auch fürs rohe Fleisch oder "Polenta" auch fürs Maismehl und den Maisgrieß gebraucht werden.
Mit dem Verschwinden der Hirse erfolgte eine Übertragung auf den Gerstenbrei und auf die Gerste selbst,
s.
ÖWB:
"mda.: Gerstenbrei, || † für Hirse(brei)".
Feminin - "die Brein" - auf