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 1  1 gell - ´Nicht wahr?´ Frage nach Übereinstimmung: das ist so, gell ?
| Österreichisch : | gell | | Aussprache : | gö, göj, göij, gäi, gall | | Deutsch : | ´Nicht wahr?´ Frage nach Übereinstimmung: das ist so, gell ? | | | | Eingereicht von : | tvinz ( Region : Graz(Stadt)) | | Eingereicht am : | 2006-05-31 11:08:30 | | Verwendung : | ugs | | | | | Kategorien : | noch keine Kategorie |
| Österreichisches Verzeichnis |
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| Kommentare |
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Vorschlag: [ von JoDo am 2010-02-20 21:18:12 ] ´Nicht wahr?´ [ von anachoret am 2010-02-20 21:34:35 ] "gelt: süddeutsch, umgangssprachlich: verschliffene Floskel für die eingeschobene, rhetorische Frage „gelt es?“, „gilt es?“, „habe ich recht?“ oder „nicht wahr?“, „stimmt es?“, um sich der (vorausgesetzten) Zustimmung zu versichern. Die Frage wird nicht oder nur mit der gleichen Floskel beantwortet."
Quelle: http://de.wiktionary.org/wiki/gelt
Die Dialektform "gell" ist außerdem im Badischen, Schwäbischen, Ostfränkischen, Osterländischen, Thüringischen bekannt.
Grausam aber unleugbar ein außerösterreichischer Beleg: der Mainzer Fastnachtsklassiker aus 1965 von Margit Sponheimer - eine Strophe muss genügen:
"Gell du hast mich gelle gern,
gelle ich dich ach,
gelle wann ich lache tue, gell dann lachst du ach,
wenn die Welt mir Böses bringt, gell dann bitt’ ich dich
Gell du lässt mich nicht, gell du lässt mich nicht , gell du lässt mich nicht im Stich.
Gell du lässt mich nicht, gell du lässt mich nicht , gell du lässt mich nicht im Stich."
There´s joy in repetition - isn´t it? Über die Verbreitung von gell siehe [ von Compy am 2010-02-21 01:02:52 ] http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_2/f19a-b/index.html [ von kerstinella am 2012-02-10 21:55:48 ] göj - göij Gell?... [ von Meli am 2012-02-12 12:18:48 ] Gell...ist mM und Erfahrung nach Allgemeindeutsch,
...nun, ich persönlich kenne keine(n) einzige(n) ÖstererreicherIn die "gell" sagt.
Beispiel, "gö des sogst ma nimmer"
oder" gö? des host du ghert!"
So spricht man in meiner Ö-Umgebeung.
Gell, höre ich hier in D des Öfteren am Tag.
Um ein gutes Wörterbuch entstehen zu lassen, sollte man auch dem Volk sehr genau auf´s Maul schauen.
Zur
Wertungsmöglichkeit / Sparte -100:
Falsch:Ich bin mir sicher, dass dieses Wort FALSCH ist - oder in keiner Weise SPEZIFISCH für Österreich. ACHTUNG: Die Schreibweise wird unter Qualtität beurteilt, hier geht es wirklich um die Bedeutung des Wortes
Ein „Falsch“ kann jeder individuell empfinden, ein „Unspezifisch“ kann unter Google-
Recherche leicht „bewiesen“ werden.
Somit kann man wenn man will, jedes Wort ab bewerten!!
Ein Grund für mich mehr...dass dieses Bewertungssystem im Allgemeinen
weggelassen werden sollte !
Ich stimme Meli zu: [ von Koschutnig am 2012-02-12 14:04:31 ] Für einen Netz-Auftritt als "Deutsch-Österreichisches Online Wörterbuch" sollte " dieses Bewertungssystem im Allgemeinen
weggelassen werden". Eine weitere Änderung des Bewertungssystems ist wirklich höchst wünschenswert! Welchen Sinn hat es, den Eintrag einen natürlich geläufigen gesamtdeutschen Begriffes als "bekannt und verwendet" eigentlich loben zu müssen, andererseits jedoch dasselbe Wort als "in keiner Weise spezifisch für Österreich" zu bezeichnen? Das "Weg damit" in dieser Skala bezieht sich leider dem Erklärungswortlaut nach ausschließlich auf Übersetzungs- und Schreibrichtigkeit “! Leider wurde nicht bedacht oder sogar nicht für möglich gehalten, dass seltene oder umgangssprachliche Wörter mitunter für österr. Besonderheiten gehalten werden, was zu Einträgen wie Kustos, Engerling, Kutte, Tabernakel und sogar lecker geführt hat.*) Suchmaschinen hätten Klarheit bringen können. Ideal wäre ein Filter auf der Basis eines dt. Standardwortschatzes, der eine Eintragung nicht österr. Besonderheiten gar nicht zulässt. *) Tabernakel und lecker sind bereits entfernt worden. Prinzipiell [ von chaimulja am 2012-05-21 21:59:30 ] Warum sollte man Wörter, die auch gesamtdeutsch (Arsch) oder in Teilen des dt. Spachgebietes verwendet werden, ausschließen? Das widerspricht doch völlig den Prinzipien einer Sprachdokumentation. Dann gehören ja Topfen (Bayern!), Erdäpfel (in vielen Gebieten) und vieles andere auch raus. Also: drinlassen, und die österr. Spezifik beschreiben.
Meint euer Slawist vom Dienst. |
| Beurteilungen |
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2006-05-31 11:17:02(Vöcklabruck): Qualität=2: Bekanntheit=100% geu 2006-07-11 00:02:30(Wien 18.,Währing): Qualität=2: Bekanntheit=100% sprich: gööö?! rehochdeutschisiert: gellen Sie? 2006-09-19 00:13:28(Wien 19.,Döbling): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2006-10-19 23:15:33(): Qualität=2: Bekanntheit=100% je nach Region auch: gäi? gall? 2009-12-13 11:45:50(Linz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2012-02-10 21:57:41(Wien-Umgebung): Qualität=1: Bekanntheit=100% 2012-02-12 12:46:59(Sankt Pölten (Stadt)): Qualität=0: Bekanntheit=0% 2012-02-12 14:25:29(Klagenfurt(Stadt)): Qualität=0: Bekanntheit=0% Das Auslaut-t ist südbairisch nicht völlig verschwunden! 2012-05-21 21:56:08(Graz(Stadt)): Qualität=2: Bekanntheit=100% Wenn ich mit jemandem per Sie bin, sage ich "göllns"
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