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gää - ist ja nicht möglich oder unglaublich , das gibt es doch nicht
| Österreichisch : | gää | | Deutsch : | ist ja nicht möglich oder unglaublich , das gibt es doch nicht | | | | Eingereicht von : | zott ( Region : Waidhofen an der Thaya) | | Eingereicht am : | 2008-01-10 01:32:47 | | Verwendung : | - | | | | | Kategorien : noch keine Kategorie | | | | | | Aufrufe : | 1908 mal |
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 | Österreichisches Verzeichnis: |  | |
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 | Kommentare: |  | | Stimmt, [ von klaser am 2008-01-11 00:54:25 ] ich sag' das auch öfter. Ob es bairisch-österr. ist, weiß ich aber nicht. gell - gää [ von finaggl am 2008-01-11 09:29:14 ] ist mir in dieser Übersetzung nicht geläufig, bei uns (S,T) wird es im Sinne von "Nicht wahr?" verwendet. Gää hat mit gell nichts zu tun! [ von Brezi am 2008-01-11 18:47:13 ] Es kommt viel mehr von "geh!" und kann zweierlei bedeuten: erstens kann es Erstaunen ausdrücken (wie in der Übersetzung angedeutet), aber zweitens auch die Gewissheit, dass das eben Gehörte unwahr ist oder eine schlechte Idee beinhaltet. Im ersten Fall hört man als erweiterte Version oft. "Na gää!". Im zweiteren Fall hört man als "extended version" Dinge wie: "Gä schleich di! Gä drah di!". In beiden Fällen passend ist "Gähärauf" (wörtlich also: Geh, hör auf!) oder auch "Jetzt gehst owa (=aber)!". @klaser: ich bin mir ziemlich sicher, das im Norden Deutschlands noch nie gehört zu haben. Ein ähnlicher Ausdruck ist das traurige "gäää", das z. B. von zutiefst zerstörten Kindern kommt, etwa wenn der große Bruder das Lieblingsspielzeug kaputt macht oder die Eltern sich eine besonders drakonische Strafe einfallen lassen.
Beispiele: [ von Brezi am 2008-01-11 18:51:55 ] Bedeutung 1. "Die Mirl hot am Samstag g'heirat'. Mit fümfasibzgi!" - "Gää!"
Bedeutung 2 "Schlangen sehen nichts" - "Gää kumm!" *** "Wia tauf ma denn des Madl?" - "Na vielleicht Ribana" - "Gääää!" @Brezi zu gää [ von zott am 2008-01-11 18:56:47 ] bist a uaviech im positiven super Beispiele lg aus den w4tel zott
Na ja, [ von Brezi am 2008-01-11 20:20:11 ] es ist mir ein gewisses Anliegen, zu manchen Wörtern, die man mit der Übersetzung allein nicht ausreichend erklären kann, ein paar "griffige" oder, wie du es sagst, "urviechische" Beispiele zu liefern. Wie die Vergangenheit gelehrt hat, sind sie überwiegend positiv aufgenommen worden und haben sogar schon manches Mißverständnis aufklären geholfen. Zudem liegt diese Vorliebe durchaus auch im Trend der kommerziellen Fremdsprachenwörterbücher. @Brezi : gää -geh [ von finaggl am 2008-01-12 09:35:25 ] Das gää im Sinne von geh ist natürlich bei uns auch in Verwendung, nur sprechen wir's mit reinem e : Fall 1, sehr lang gesprochen: Geee!
Im Fall Ribana sehr kurz gesprochen: Gé!
Unser Dialekt hat eine Fülle von Vokalen zwischen a und e, e und i,e und o, o und u, dazu noch die Diphthonge - eine kleine Färbung eines Lautes kann die Bedeutung des Wortes total ändern!
Vielleicht sollte man überhaupt unterscheiden zwischen den Ausdrücken einzelner Dialektregionen und Wörtern, die gesamtösterreichisch verwendet werden.Ich hab schon gemerkt, dass die meisten Wörter, die aus dem Pinzgauer Dialekt kommen, östlich von Salzburg kaum bekannt sind.
Noch im Ohr - Doppelconference: [ von JoDo am 2008-01-12 11:16:57 ] Der Gescheite: Gellen Sie?
Der Blöde: Ich gelle!
Das ist unser göö und kommt von gelten, es gilt, gelte es!
Das gää oder gä oder gee kommt von gehen, geh! Wie schon vorhin von Brezi erklärt.
Wenn Du, zott, das in den Eintrag hineinwurschtest, kannst ein paar Missverständnisse vermeiden. | |  | |  |
 | Beurteilungen: |  | | 2008-01-10 19:10:19(Steyr-Land): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2008-01-11 00:53:28(Wien 12.,Meidling): Qualität=2: Bekanntheit=100% 2008-01-11 18:38:10(Wien 14.,Penzing): Qualität=2: Bekanntheit=100%
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