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heckn : stechen (durch Insekten)


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heckn

stechen (durch Insekten)


Art des Wortes: Verb

Erstellt von: System32 am Jun.2005

Ähnlich klingend:              
Hacken  
+69
   
hocken  
+2
             

Links: Österreichisches Wörterbuch : heckn V W

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Bekanntheit

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Bewertungen (4)



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"a Imb heckt" ist gleichbedeutend mit "eine Biene sticht"
von System1 am Jun.2005

 
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Aus dem Internet
Das Wort steht in der Bedeutung nicht mehr in den Wörterbüchern, aber dass es noch verwendet wird, sieht man im Internet. Die ersten 2 Texte finde ich jetzt nicht mehr, deshalb ohne Link.

"Imp schliafft an Pulloverärmel eine, Markus ziagt pullover o, Imp grabbed ... scho hoda gheckt"
(der Imp = die Biene; was "grabbed" heissen soll, weiss ich nicht; "..." bedeutet wahrscheinlich, dass Google da etwas herausgeschnitten hat)

"heind hod me a wespe gheckt voi ind lippn jz schau i aus ois wi wone ma botox spritzn lossn hätt"

Früher hatte hecken auch die Bedeutung "beissen (durch Schlangen)", deshalb gibt es Dialektausdrücke wie "Heckwurm" oder "Höckwurm" für Schlangen.
(http://www.pinzgauer-mundart.at/lexikon/h/8/m/)

Heute lauern andere Gefahren. Hier zwei Beispiele, wo "hecken" von Leuten verwendet wird, die beim Basteln einen Stromschlag bekommen haben:

"wollte ein kabel aus einer klemme schrauben ohne das kabel vom netzstrom zu trennen. da der schraubenzieher auch aus metall war, hats mich ein bisserl gheckt. nur gut, dass ich die andere leitung ned berührt hab"
(http://www.overclockers.at/off_topic/unfaelle_mit_strom_am_im_pc_111617/page_2)

"des sch*** teil hat mi gheckt! (er hat einen stromschlag gekriegt - gehäuseschluß)"
(http://www.daujones.com/detail.php?usrid=2690)

von SeppSD am Sep.2011

 
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Noch einmal elektrisiert
"Hecken" und "geheckt" findet man oft in Zusammenhang mit Computern, aber dabei ist es falsch geschrieben, statt "hacken" bzw. "gehackt".

Aber hier noch ein Beispiel, wo eine Person und ein Pferd von einem Elektrozaun "geheckt" wurden.
"da muss ich ihn oder mich berührt haben, es hat an schnalzer gmacht, mich hat´s geheckt - ihn hat´s gheckt - er hat an sprung weg von mir gmacht"
(http://www.ich-habe-ein-pferd.com/forums/thread/962778.aspx)

von SeppSD am Sep.2011

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.