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ich zerbrösle mich


[ i z´bresl mi ]

ich bin erheitert


Referenz: 0
Besser: 0
Kategorie: Gemütszustände, Befindlichkeiten
Erstellt von: Amalia
Erstellt am: 14.08.2007
Bekanntheit: 80%  
Bewertungen: 2 0

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Kommentare (6)


auch heimlich in sich hineinlachen, oder Schadenfreude empfinden
Amalia 14.08.2007


Warum als ganzer Satz?
'sich zerbröseln' reicht doch. Außerdem finde ich "erheitert sein" zu untertrieben. Zumindest wenn ich 'mich zerbrösle', wuzle ich mich schon halb auf dem Boden.
Brezi 14.08.2007


Gestatten, ich seh' das anders:
In der ersten Person kommt neben dem reflexiven Verb eine weitere österr. Eigenheit zum Ausdruck. Oder beser: käme, wenn der Eintrag konsequent geschrieben wäre. "Ich zerbrösel mich" wäre m.E. perfekt. Diesen Unterschied der Endung gibt es bei einigen Beispielen und ich wäre dafür, das als Austriazismus zu verstehen.
klaser 16.08.2007


@Amalia Brezi hat recht,
erheitert sein ist zu schwach. Sich zerkugeln?
klaser 16.08.2007


@klaser: das hat natürlich etwas für sich
Andererseits: wäre dieser (im übrigen regelmäßige) Austriazismus nicht besser in einem Grammatikbeitrag aufgehoben? Er gilt schließlich für praktisch alle Verben auf -eln und -ern (sogar egal, ob sie gemeindeutsch oder österreichisch sind): i bastel, i kugel, i kuder, i versicher, i wunder mi ... und dieser Austriazismus ist so stark, dass er sich sogar im hochdeutschnahen Soziolekt urbaner Kids hartnäckig hält. Nur in einigen Gegenden sagt man stattdessen: "i bastelt, i kugelt, i kudert, i versichert, i wundert mi". Da ich das z. B. von einem Sprecher aus dem Raum Horn gehört habe, weiß vielleicht unsere Waldviertlerin Amalia mehr darüber (aber hetz dich nicht, schließlich bist du nicht mein Schani ...)
Brezi 16.08.2007


@Brezi: hast wahr,
das gehört in dei Grammatik-Abteilung. Da habe ich zu wenig nachgedacht.
klaser 16.08.2007





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