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Telefonhüttl : Fernsprechzelle


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Telefonhüttl

das
Fernsprechzelle


Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Technische Begriffe

Erstellt von: Amalia am Aug.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : Telefonhüttl V W

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

  


Bekanntheit

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Bewertungen (58)



-1
Verdient...
Daumen hoch! Lg meli
von Meli am Aug.2007

 
0
Früher eine Redewendung:
"Da hat's ein Klima wie in einem Telefonhüttl" = "Da ist es unerträglich stickig/heiß/stinkig". Letzeres kam nicht selten davon, dass Telefonhüttln gelegentlich mit öffentlichen WC-Anlagen verwechselt wurden.
von Brezi am Aug.2007

 
0
Beispiel:
Nur die öffentlichen Telefonhütten an Straßen, öffentlichen Plätzen und Bahnhöfen waren so gut wie nicht betroffen, weil sie von der öffentlichen Stromversorgung unabhängig sind. [Die Presse 16.8.2003]
von Russi am Oct.2007

 
-1
>>>> d
von shadow am Oct.2007

 
0
Die Bezeichnung "Telefonhüttl" (n) für gmd. "Fernsprechzelle" (f) ist möglicherweise österreichisches Standarddeutsch.

Standard in at und de: die Telefonzelle (VWB)
Standard in ch: die Telefonkabine (VWB)
.
von Standard am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.