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Gschaftlhuber

der, -, -
[ Gschaftlhuaba ]

Wichtigtuer


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi-4
Erstellt am: 30.05.2005
Bekanntheit: 92%  
Bewertungen: 76 0

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Kommentare (3)


Beispiel:
Es geht ja in der ehrenamtlichen Arbeit nicht nur um die liebenswerten G`schaftlhuber (damit sind ganz offensichtlich Männer gemeint), die um der öffentlichen Anerkennung willen Vereine leiten, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitarbeiten, ... [Die Presse 17.3.2001]
Russi-4 22.10.2005


Kommentar:
Gschaftlhuber beschreibt einen Wichtigmacher, jemanden der sich geschäftig um alles kümmert und dabei meistens übertreibt, alles zugleich macht aber nichts richtig. Kann man vergleichen mit dem Deutschen `Hans Dampf in allen Gassen`. Neben dem männlichen Gschaftlhuber gibt es auch die weibliche Gschaftlhuberin.
Russi-4 22.10.2005


Geschaftlhuberin: Jetzt hat der Gschaftlhuber endlich jene Genossin erhalten, von der Russi im Kommentar spricht, nur zeigt sie das stets verschluckte -e- in der Vorsilbe und infolge der pepasteten Übernahme aus dem Online-Duden auch die sichtbar gewordenen Silbentrennungsfugen sowie den Artikel. So kommt man hin: Ge_schaftl_hu_be_rin_die"
Koschutnig 05.02.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.