0 stars - 10 reviews5


picksüßes Hölzl

das,

G-Klarinette


Wortart: Substantiv
Erstellt von: JoDo
Erstellt am: 04.11.2006
Bekanntheit: 50%  
Bewertungen: 4 5

Dieser Eintrag ist noch nicht Teil des Wörterbuches.

Kommentare (4)


Erklärung:
...Eine besondere Klarinette in der Wiener Volksmusik ist die G-Klarinette. Sie ist einen Halbtonschritt tiefer gestimmt als die selten verwendete As-Klarinette. Ihre Verwendung findet sie in der Schrammel-Musik, wo sie auch als picksüßes Hölzl bezeichnet wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Klarinette#Die_Wiener_Klarinette
JoDo 04.11.2006


Als dann am Abend unter freiem Himmel auf der "Piazza" des Camps unsere Chor- und Kärntnerlieder erklangen und die "Wietinger" "der Maunkn und dem picksüaßn Hölzl" vertraute Weisen entlockten, da fehlte keine Facette menschlicher Rührung und Begeisterung
source: A Capella Chor Villach

Koschutnig 13.10.2016


Zu den 2 Beurteilungskommentaren aus 2011
" -2 von Jo Specki: Quatsch" und " -2 von Scheitelhau: nicht zutreffend und verwirrend"
.
von jemandem, der weiß, wovon er spricht:
]Auf die eminente Bedeutung der Klarinette(n) in der Tanz- und Unterhaltungsmusik, in der Militär- und Blasmusik und auch im Jazz und in der Volksmusik kann hier nur summarisch hingewiesen werden. [...] Eine als „picksüßes Hölzl“ bezeichnete K. in hoch G, gespielt von G. Dänzer, gehörte 1886–91, bevor sie zum Bedauern Vieler durch die Ziehharmonika ersetzt wurde, zur Grundbesetzung des legendären Wiener Schrammelquartetts.
source: Rudolf Flotzinger (Hg.), Oesterreichisches Musiklexikon

Koschutnig 13.10.2016


Zu den Beurteilungskommentaren
von Jo Specki: "Quatsch" und von Scheitelhau: "nicht zutreffend und verwirrend":
Hochneukirchen i.d. buckligen Welt
Freitag, 21.Sept. 2012, 19.30 Uhr
Philharmonia Schrammeln
Johannes Tomböck - Erste Violine, Dominik Hellsberg - Zweite Violine, Hannes Moser – G-Klarinette ("Picksüßes Hölzl"), Günter Haumer – Knöpferlharmonika, Heinz Hromada – Kontragitarre.
25 € / Schüler und Studenten 13 €
source: Philharmonia Schrammeln
Das Wiener Thalia Quartett, besetzt mit zwei Geigen, "picksüßem Hölzl" (also G-Klarinette) und Kontra-Gitarre spielt auf dem Label "Schrammel Records" ein bisserl Schubert und Lanner, ein bisserl Strauß Vater und Sohn sowie elf Stücke von Johann Schrammel in der originalen Besetzung.
source: Der "Kurier" unter "Klassik-Disco" von Karl Löbl
Das zweite beschriebene Musikinstrument ist die G-Klarinette, die unter dem Namen „Pick-süßes Hölzl“ bekannt ist. Dieses Instrument wird von den heutigen Quartetten sehr selten verwendet, da es auf Grund der kurzen Mensur schwierig zu spielen ist.
source: Katrin Anita Svoboda, Leben, Wirken und Musik der Brüder Schrammel (2011)
Johann (1850 - 1893) und Josef (1852 - 1895) Schrammel wuchsen in Wien auf, studierten am Konservatorium und spielten in verschiedensten Besetzungen.
1878 gründeten sie das "Nußdorfer Terzett" mit Anton Strohmayer (1848 - 1937) als Kontragitarristen.
1884 kam Georg Dänzer (1848 - 1893) mit dem "picksüßen Hölzl" (G-Klarinette) dazu.
1891 wurde das picksüße Hölzl durch die Knöpferlharmonika mit Anton Ernst ersetzt.
source: Wiener Frauen

Koschutnig 13.10.2016





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Cuenta Conmigo Atlas Body Center Cryptocurrencies