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geh weida



(Ausdruck von Verwunderung oder Unglauben)


Wortart: Wendung
Kategorie: Zwischenmenschliches
Erstellt von: stanton
Erstellt am: 11.09.2006
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 3 0

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geh weida
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Kommentare (1)


Auch ironisch
- im selben Sinn wie "A, wos d net sogst!" Für norddeutsche MitleserInnen: "Ach (nein), was du nicht sagst!" / "Ach nee." Konzentrierte, auch außerhalb Österreichs und Bayerns verständliche Form: hörbar ironisch und betont kurz, gleichlautend mit dem Kürzel für ein Eureka-nahes ehrliches Aha: "A!"

Etymologische Vermutungen
Vielleicht "schleich di", ironisch abstrahiert unter Verlust des (Verletzbarkeit zeigenden) aggressiven oder beleidigten Untertons, besonders wirksam: kurz, knapp, trocken, scheinbar sachlich feststellend (mit Punkt, nicht Rufzeichen). Vielleicht auch als Hinweis auf eine allzu banale Binsenweisheit und ungeduldige Aufforderung, doch bitte endlich weiter zu tun.
joeditt 02.06.2007





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Für Studenten in Österreich, gibt es eine Testsimulation für den Aufnahmetest Psychologie.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.