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Auslangen



(finanzielles) Auskommen


Wortart: Substantiv
Erstellt von: drschaeffera
Erstellt am: 04.08.2006
Bekanntheit: 67%  
Bewertungen: 3 0

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auslangen
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Kommentare (1)


immer mit "finden":
DWDS: sein Auslangen mit etw. finden = mit etw. auskommen; österreichisch
* Stenogr. Protokolle des Österr. Reichsrats v. 23.1.1871: Es wurde gesagt, man könne das Auslangen nicht finden, weil die Preise so hoch gestiegen sind.
* Mobile Anwender werden auch nach Einführung von UMTS mit 128 bps (mobiler Modus) das Auslangen finden müssen (Johann Höller, Mnafred Pils u.a., Joh. Kepler Univ. Linz: "Internet und Intranet: Herausforderung E-Business ", Berlin 2003, S.121)

* Heinz Kronasser:
... zeigt das Beispiel, dass man bei derartigen Problemen mit semasiologischen Erwägungen allein keineswegs sein Auslangen findet (" Handbuch der Semasiologie", S. 142)
* Arthur Schnitzler: Was hier eine Art von Gemeinsamkeit vortäuschte, war weniger Naturfreude und Wanderlust, die im ganzen mit kleinen Ausflügen und Spaziergängen ihr Auslangen fand, sondern wieder einmal das leidige Hazardspiel, zu dem sich auf dem Land noch mehr Muße und Gelegenheit ergab als in Wien.("Jugend in Wien", 1918)
* Karl Kraus:
Ich glaubte mit zwei Gedankenstrichen mein Auslangen zu finden. Einer wäre mehr gewesen. (Die Fackel 27, 1921 )* DIE ZEIT (19.6.2009): Der SPÖ-Chef hatte dringenden Handlungsbedarf: Mit Beschwichtigungsformeln und Solidaritätsappellen allein würde er diesmal nicht sein Auslangen finden.
Koschutnig 31.05.2013





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: The Scrum Master Der NLP Master UrImmun