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eine ruhige Kugel schieben


[ a ruhige Kugl schiam ]

faul sein, einer sehr gemütlichen Tätigkeit nachgehen


Wortart: Wendung
Referenz: 16812
Erstellt von: HeleneT
Erstellt am: 19.07.2006
Bekanntheit: 88%  
Bewertungen: 61 3

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


Ein drastisches Beispiel für das Versagen des Kollektivs in der Einschätzung...
der Verbreitung..."Klick." Jetzt hat Manfred Schmelz, Herr der Bahnhöfe, weil Leiter der Bauunterhaltung bei der Verkehrsgesellschaft, MOB und LZA dingfest gemacht. Mit seiner Kamera. Bald werden die beiden "Tags" im Polizeicomputer sozusagen in Untersuchungshaft sitzen. Und eines Tages werden die Polizisten von der AG Graffiti am Frankfurter Polizeipräsidium feststellen, wer sich hinter MOB und LZA verbirgt. Wären da nur diese beiden, könnten die fünf eigens von der Verkehrsgesellschaft gegen Sprayer, Schmierer und Kratzer eingesetzten Ermittler eine ruhige Kugel schieben." Quelle: http://www.faz.net/s/RubABE881A6669742C2A5EBCB5D50D7EBEE/Doc~EEA29D2E052894ECBB3C71988F901BB09~ATpl~Ecommon~Scontent.html
anachoret 03.03.2010


ugs. in at, ch und de
Standard 16.05.2016


"eine ruhige Kugel schieben" ist nicht typisch österreichisch
Norbert Haas 23.01.2017


Nicht typisch österreichisch.
Die zweite Umschreibung passt außerdem überhaupt nicht.
berberitze 23.01.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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