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Nạchtkästchen

das, -s, -

Nachttisch


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Österr. Standarddeutsch
Erstellt von: System32
Erstellt am: 04.11.2004
Bekanntheit: 89%  
Bewertungen: 57 6

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Kommentare (3)


Schriftsprachen-Version; präzise Übersetzung: NachtSCHRÄNKCHEN
Sehr selten, weil in Druckwerken die norddeutsche Sprachkolonisation zuschlägt. "Nachttisch" ist da am häufigsten, obwohl es oft "Nachtschränkchen" heißen müsste, wann unta da Plattn net nua Haxn san);

(über)lebt eher in der gesprochenen Version als "Nochtkastl".
joeditt 01.06.2007


M.E. zu unrecht im Buck,
siehe auch die Bemerkungen!
klaser 08.06.2008


Das Nomen "Nachtkästchen ist österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch und de: der Nachttisch
Standard in de: das Nachtschränkchen
Standard 11.05.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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