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Gebäck

das, -[e]s, -e

Backwaren


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi
Erstellt am: 08.05.2006
Bekanntheit: 75%  
Bewertungen: 53 2

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (4)


Fast perfekt, aber...
Nur "Gut" und nicht "Perfekt", weil meines Erachtens nach die Mehrzahl ("Gebäcke") nicht existiert. Das Wort an sich ist schon ein Mehrzahlwort.
Yeti59 17.01.2014


Ganz recht, Yeti59, und fast ganz richtig:
Zwar ist "Gebäck" kein "Mehrzahlwort", sondern ein "Sammelname" ("Kollektivum"),
aber einen Plural davon gibt's tatsächlich nicht (so auch beim "Gepäck").

Duden-Beispiel: "mehrere Stück Gebäck zur Suppe reichen"
http://www.duden.de/rechtschreibung/GebaeckWie bei etlichen andern Wörtern ist auch beim "Gebäck" nur ein Teilaspekt des Wortes österreichischer Gebrauch (s. Duden!), was sich an fast 700 Beispielen in DWDS zeigt; ein Anklicken lohnt sich:
http://www.dwds.de/?qu=Geb%C3%A4ck&submit_button=Suche&view=1
Koschutnig 17.01.2014


Was mir (als Nürnberger) in Wien immer komisch vorkommt, ist "Würstel mit Gebäck". Für mich ist Gebäck VOR ALLEM Süßes (Topfengolatschen, Nussschnecken, Mohnbeugerln...) Zu einer Semmel als Beilage zu Suppe, Gulasch oder Würsteln sagt in Bayern niemand Gebäck. Da sagt man Semmel. (Oder je nach Gegend Weggla, Brödla, Brödlich usw.)
curryfranke 14.10.2016


Das Gebäck, immer sg., also Mehrzahlwort, hat mit süßen Wiener Topfenkolatschen nur wenig zu tun. Das Gebäck her gilt für gebackenen Teig. Kolatschen, Herr Kollege aus Nurnberg (;-), bitte immer mit "K" schreiben! Das Wort kommt eben aus dem Slawischen: z.B. Tschechisch "koláč sg.- koláče pl.", Russisch "калач sg. - калачи pl." , Ukrainisch (eher in dem ehem. k.u.k. Gebiet verbreitet) "колач sg. - колачi pl." usw. usw.und wird dort als Bezeichnung verschiederen Arten des, nicht unbedingt süßen, aber immer WEISSbrots verwendet. ... Also Gebäck!
RTNM 14.10.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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