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Hịmmelvater

der, -s, keine

Gottvater


Wortart: Substantiv
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 19.02.2018
Region: Klagenfurt(Stadt) (Kärnten)
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 4 5

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Kommentare (2)


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Himmelvater reagiert auf Strafanzeige
Nach der Strafanzeige von Sensator Ernie Chambers (im Bild) gegen Gott im US-Staat Nebraska ist beim zuständigen Bezirksgericht eine Erwiderung eingegangen. Das mit "Gott" unterzeichnete Schreiben sei plötzlich auf seinem Schreibtisch gewesen, sagte am Donnerstag der Justizangestellte John Friend vom Bezirksgericht in Omaha.
source: Krone, 21. 9.2007


An die Himmelmutter hat man gedacht, an den Himmelvater nicht?
Bairisch ist er auf jeden Fall, eingetragen auch ins „Bairische Wörterbuch“:
Aussprache: [himmefaddà]
der liebe Gott, Gott Vater, Herrgott
source: Bairisches Wörterbuch
.
Damit auch das melodiöse österreichische „Bairisch“ zu seinem Recht kommt, etliche „dasige“ Verwendungen:
Schau, der Himmelvater, der vergisst di net,
so an klaan’ Strawanzer, na, den frisst er net!
source: Helmut Schicketanz, Kurt Nachmann, „Schau, der Himmelvater“, ko-do.at
Dass i fort möchte’ von Wien kommt mir niemals in Sinn!
Du guater Himmelvoder, i brauch ka Paradies
i bleib viel lieber doda, weil mei Wean für mi ’s Himmelreich is.
source: Alexander Krakauer, Michael Perfler, „Du guater Himmelvater“
Und di Musi spielt an Walzer,
so an echten Weanerschnalzer,
wie das juckt und zuckt, ach, das geht ins Blut,
Himmelvater, dös is gut!
source: Max Werner u. Ernst Arnold, „ Himmelvater, das is’ gut“ (1919). Unipub.uni-graz.at
Und schließlich Gabalier:
Himmelvater, Himmelvater, beichten muaß I gehn
Was lost du denn die Engerl auf die Erdn oba gehn?
Himmelvater, Himmelvater, beichten muaß I gehn
Oans, zwoa Vaterunser schaff I heit no allewei
Ober dann, ober dann, sprich mi von meine Sünden frei.
source: Songtextemania

Koschutnig 19.02.2018


"auch drausen in bekanntheit" - na ich hoff doch wirklich selber , dass der liebe Gott "drausen" auch "in bekanntheit" ist. Aber weniger doof gesagt und richtiger geschrieben hätt's die echte Katharina II, die ja auch eine Deutsche von "drausen" war, ganz bestimmt!
Koschutnig 25.02.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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