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Gramperl

das,

Fruchtsensenart


Wortart: Substantiv
Tags: Pinkatal,Burgenland
Kategorie: Arbeitswelt Technische Begriffe
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 24.02.2017
Bekanntheit: 0%  
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Kommentare (1)


Um 1935 kam die Gramperl genannte Sensenrechenform auf und nach dem 2. Weltkrieg wurde der Pracker mit Leinen überzogen, wenn das Getreide sehr niedrig geraten oder umgestürzt war.
source: Sitzungsberichte der Österr. Akademie der Wissenschaften Bd. 261 (1969)

Gramperl, s Fruchtsense (Stiel hat nur einen Griff)
source: Mundart Burgenland

Da’s aber tatsächlich Leut gibt, die den Krampus für einen „Grampus“ halten („Der alte alpenländische Brauch der Grampusse oder Perchten hat uns 3 Mädels vom Frauenpower-Team so sehr fasziniert,… ) und solche, die ihn herablassend „Gramperl“ schreiben („der Nikolaus und der Gramperl kommen hier in Bayern immer noch zu zweit“), ist zu vermuten, dass es sich auch beim eingetargenen bgld. „Gramperl“ eigentlich um ein „Kramperl“ dreht, womit dann eine enge Verbindung zu Weibis Kramperl- = kleiner Gartenhacke bestünde.

Übrigens: "Kramperl = Krampus" ist dreifach eingetragen. Soviel zu Suchfunktion!
Koschutnig 24.02.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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