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Krankensalbung spenden


Kategorie: Arbeitswelt Zwischenmenschliches
Erstellt von: OTTO
Erstellt am: 07.02.2017
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Kommentare (2)


Dazu gibt's einen katholischen "Versehgang":
Wanderer, kommst du nach Kleinmaischeid, so siehst du drei Holzkreuze am Weg, zur Erinnerung an jenen Priester und seine zwei Messdiener, die auf einem Versehgang nach Großmaischeid vom Blitz erschlagen wurden.
source: Die Zeit, 19.04.2004

Entstanden sind der "Versehgang" zu diesem "Versehen" aus der ersten, allgemeinen Bedeutung von "versehen": dafür sorgen, dass jemand etwas bekommt.
In obiger Bedeutung sind dieses Etwas im katholische Bereich die Sakramente (früher wenig hoffnungsvoll "Sterbesakramente" und auch nicht gerade aufheiternd oder ermutigend "Letzte Ölung" genannt )
Der Vorgang ist dann heute gewöhnlich die Krankensalbung, früher die "Krankenversehung":
Vorstellung, was es mit dem Processe zwischen dem Hochstifte Worms und der Reichsstadt Worms wegen der öffentlichen und solennen Krankenversehung für eine Bewandtniß habe (1749)
source: Litteratur des Teutschen Staatsrechts
,
Koschutnig 08.02.2017


in allen Variationen -> 🇩🇪

Duden:

dafür sorgen, dass jemand etwas bekommt, hat; versorgen
dafür sorgen, dass etwas irgendwo vorhanden ist; ausstatten
(katholische Kirche) jemandem die Sterbesakramente spenden
(eine Aufgabe, einen Dienst) erfüllen, ausüben
sich beim [Hin]sehen irren
etwas zu tun versäumen
einen Fehler machen
(veraltend) sich auf etwas gefasst machen, einer Sache gewärtig sein
Sapperlot 12.02.2017





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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