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Kieberer

der, -s, -
[ Kiberer ]

Polizeibeamter, Gendarm


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 02.09.2003
Bekanntheit: 83%  
Bewertungen: 72 1

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Kommentare (5)


ergänzende Erläuterung
Kriminalbeamter
System1 18.07.2005


lese hier mit erstaunen die vielfalt...
...und möchte gerne festhalten, dass die verwendung des "kiwara" (kieberer) eigentlich den Kriminalbeamten bezeichnet. der uniformierte polizist (genauer "das sicherheitswacheorgan") ist eigentlich der "wochta" (wachebeamter) der sich im laufe der ersten hälfte des 20. Jh. jedoch in ermangelung allgemeiner kenntnis der distinktionen in "inschpekta" gewandelt hat und so für alle dienstgrade gilt. hier ist allerdings auch anzumerken, dass "major kottan" einen kiwara spielte und nicht einen "wochta" und dennoch im film von einigen seiner "kunden" mit "Hea inschpekta" angeredet wurde.
wuppl 22.01.2009


1. Kieberer war immer ein Kriminalbeamter, die "Häh" war uniformierte Polizei.
2. Gendarmen gab es bis zur Reform, jetzt heißen alle Wachebeamten Polizisten und bekommen jede Menge Sterne auf die Schultern.
Sigurd 07.06.2017


Gendarmen gibt es nicht mehr!
berberitze 07.06.2017


http://www.evolver.at/kolumnen/Sprachpflege_11_03_2010/
[quote: So leitet sich der kibara nicht, wie manchmal erklärt wird, vom mittelhochdeutschen kîben ab (= schimpfen), sondern vom jiddischen kowo (= Bordell); noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Kommissare der Sittenpolizei in Wien Kuberer genannt. Der habara wiederum ist auf das gleichbedeutende chawer zurückzuführen.]
reinisch 14.10.2018





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Der Scrum Master UrImmun Die Technikwerker