Kommentare (8)
s.a. "
Bifang"
DerEintrag ist wegen der sehr unterschiedlichen Form erfolgt.
Wäre ein gesamtösterreichischer Gebrauch Bedingung für eine Eintragung in OSTARRICHI, dann kämen nur sehr, sehr wenige Wörter dafür in Frage, die in allen Teilen aller 9 Bundesländer nicht nur bekannt sind, sondern auch verwendet werden.
Hier sind Belege für die beiden hier eingetragenen Formen:
Mundart Burgenland.at:
„Pifing, m: zwischen zwei Furchen liegendes Ackerland (ca. 2m - diente als Maßstab zur Bestimmung der Größe eines Ackers)“ Zum
Pifing-Ackern wurden die beiden Zugtiere unter das "la(u)nge Jouch", ein etwas breiteres Doppeljoch gespannt, wodurch die Gehspuren der Ochsen um ca. 25 cm erweitert wurden.
http://tinyurl.com/8ktczkaSteiermark:
„Pifing, Püfing: Ackerstreifen von zwei Furchen begrenzt, in der Breite bis zu zwei Klaftern. Der Pifing des Murtales ist breiter als der des Raabtales“ findet sich in Theodor Unger: "Steirischer Wortschatz als Ergänzung zu Schmellers Bayerischem Wörterbuch," hrsg. von Ferdinand Khull, Graz 1903, S. 83
http://tinyurl.com/9yzqwvx Koschutnig 24.10.2012
Püfing als weiterer Eintrag ?
Zu Lesen : Ein eigener Eintrag,
da das Wort in dieser Schreibung existiert und unter "Bifang" / "Pifing" nicht auffindbar wäre.
Cubitus 25.10.2012
sucht man nach
https://www.google.at/search?q=P%C3%BCfing&ie=utf-8&oe=utf-8finden sich (bei mir) fünf Einträge zum Thema
Püfingenieur (!).
Bessere Treffer zeigt
http://digi.landesbibliothek.at/viewer/search/-/P%C3%BCfing/1/-/ JoDo 25.10.2012
Auch...
Ackerstreif benannt.
Cubitus 26.10.2012
Eintrag und Recherche fehlerhaft"
a.
Da es z. B. in NÖ und OÖ eigene Varianten wie Pifling, Pifang oder Pifgang gibt,
scheint der Eintrag als allgemein übliche Sprachanwendung in Österreich doch
recht unpassend. Eine standardisierte Form ist daher schwer festzusetzen und
regionale Wendungen in all ihren Variationen einzutragen sprengt jeden Rahmen
der Notwendigkeit.
b
Pifing, Püfing erscheinen in der Umschreibung noch als Beet, während Bifgang
zu einem schmalen Beet beschrieben / benannt wird.
c
Der Eintrag wird mit einer Umschreibung übersetzt, es wäre das existierende deutsche
Gegenstück zu verwenden.
d
Es fehlt weiterhin der Ausspracheeintrag.
e
Der hochsprachliche Eintrag ist da wahrscheinlich regional - falsch oder nicht
der Benennung möglich.
Cubitus - Vienna, Austria Eine Abbewertung stelle ich daher in Aussicht.
Cubitus 27.10.2012
Dialektfragen u. ä.
Es ist meines Erachtens weder für eine "Vollständigkeit" diese Wörterbuches erforderlich, noch seiner Qualität zuträglich, jegliche regionale Aussprache- oder sonstige Variante irgendeines Wortes einzutragen, da solches den Sinn dieses Wörterbuches ad absurdum führen würde. Generell bin ich der Ansicht, daß zu diesem, als auch zum damit verbundenen Thema der "regionalen Redewendungen und "Dialektformen" einmal eine grundsätzliche Diskussion geführt werden sollte, ehe dieses (doch immerhin) "Nachschlagewerk für der österreichischen Sprache Unkundige" weiter zu einem Sammelsurium persönlicher Eitelkeiten, regionsbedingter Befindlichkeiten und unüberschaubarer Aussprache- und Begriffsvarianten verkommt.
Worüber sich gegebenenfalls auch der Begründer/Betreiber dieser "site" seine Gedanken machen sollte...
hawedeehre
nicolai
nicolai 01.11.2012
@ Nicolai: Grundsätzlich
stimme ich dem Gesagten zu, wie ja auch beim Neueintrag die Verwendung einer "offiziellen Schriftform" gewünscht wird, doch in diesem Fall weichen "Pifing" oder "Püfing" so weit von "Bifang" ab, dass nicht viele die Formen miteinander assozieren dürften. Wer dann in einem Text auf "Pifing" oder "Püfing" stößt und dessen Bedeutung im "Österreichisch-deutschen Wörterbuch OSTARRICHI" zu finden hofft, würde es daher wahrscheinlich vergeblich suchen - allein schon aufgrund des Umstands, dass verabsäumt wurde, im Alphabet die Buchstabenpaare B/P (und D/T) zusammenzuführen, was ja bereits zu zahlreichen Doppeleintragungen geführt hat. "Persönliche Eitelkeit" oder "regionsbedingte Befindlichkeit" sind in diesem konkreten Fall also wohl nicht die Ursache für einen
Kärntner gewesen,
steirische Formen einzutragen!
Koschutnig 02.11.2012
Bereits schon erwähnt unter Punkt a:
Übereinstimmende Meinung mit nicolai
....regionale Wendungen in all ihren Variationen einzutragen sprengt jeden
Rahmen der Notwendigkeit.Bifang, Pifing, Püfing fallen ebenso in diese Kategorie.
Cubitus - Vienna, Austria Cubitus 02.11.2012