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Fock



Schwein


Wortart: Substantiv
Erstellt von: pedrito
Erstellt am: 07.10.2010
Bekanntheit: 45%  
Bewertungen: 3 1

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Kommentare (7)


"Ähnliche Wörter" zeigt an: "Fok, Faki, Fock, Fack"
Koschutnig 07.10.2010


Als Außenstehender
(W + ...) fällt es mir schwer, da eine Präferenz zwischen ´k´ und ´ck´ abzugeben, jedoch erscheint mir die ´ck´ Version insgesamt stimmiger.
Daher: Volle Punkte für´s Fock und Nummerierung ´Eins´.
JoDo 09.10.2010


@JoDo: "Fack" ist das Wort, s.d.!
Aussprache: Fåck. "Sack" und "Tag" wird ja auch Såck und Tåg gesprochen, doch kann man natürlich auch [Sock[ und [Tog] hören. Schreibt man das aber? Bei "Sarg", "Schlag", "fragen", "tragen" etc. gilt das ja auch, und niemand würde "Sorg, Schlog, frogen, trogen" schreiben!Die Verkleinerung von des Fåckn ist das Fackl oder Fáckale (Fackerl) mit sehr hellem [a] wie "Sackl"! Und dazu in der Kindersprache der Eintrag "Faki".
Koschutnig 10.10.2010


Weil´s so schön "südbairisch" ist:
Fåcken: für Tiere ein bäuerliches Alltagswort,
für Leute ein Ausdruck großer Entrüstung. `Fackalan´ und `Ferkel´ sind beide vom selben Stamm, und mit engl. `pork´, frz. `porc´, lat. `porcus´ auch von derselben Wurzel (p zu f = "1. oder germanische Lautverschiebung") - und da das Erde-Aufgraben typisch ist, gehört entfernt auch `Furche´ dazu.
Althochdeutsch `farch´ wird zu `Fack´,
`Farch´ für `Schwein´ gibt´s noch in etlichen oberdeutschen Mundarten.
Mittelhochdeutsch entstand eine Nebenform mit Verkleinerungsendung `ferchel´,
ch wird frühneuhochdeutsch zu k, daher jetzt `Ferkel´
`Fackalan´ und `Facklmagen´ u.ä kommen aber vom Fåck(en), nicht vom Ferkel.
Koschutnig 13.10.2010


Eigentlich
wollte ich nur die ´Nummerierung´ zwischen Fock eins und zwei festlegen und habe dabei meiner Präferenz für ´ck´ Ausdruck verliehen.
Auf DIE Idee, dass mit dem Wort selbst was nicht in Ordnung ist, bin ich gar nicht gekommen.
Was nun?
JoDo 13.10.2010


Hallo JoDo!
Leider kann ich nicht sagen, welches der beiden Wörter nun richtig, bzw. richtiger ist.
Es währe aber sicher klug gewesen auch unter der zuerst eingetragenen Schreibweise nachgesehen zu haben (Mein Fehler).
Ich denke wir sollten der Einfachheit einen Eintrag daraus machen und ich nehme meinen wieder heraus.
ligrü. pedrito
pedrito 14.10.2010


Sag nicht ´Mein Fehler´ - pedrito!
Wie oft passiert einem sowas, dass man selber von der Richtigkeit des eingetragenen Wortes überzeugt ist, bis man eines besseren belehrt wird (mir ist´s beim Pompfüneberer so gegangen).
Was sollen wir tun?
• Alles lassen, wie´s ist
• Das nicht ganz optimale Wort zu dem anderen verlinken
• Löschen? Bitte nicht!
liGrü
JoDo
JoDo 15.10.2010





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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