0 stars - 5 reviews5


Ạmtstitel

der, -s, -n

Amtsbezeichnung


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 30.11.2009
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 3

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (3)


Titelsüchtig?
Da es in D keine "Amtstitel", sondern "Amtsbezeichnungen" gibt, existieren in Ö auch viel mehr "Titel" als in der BDR. Da andererseits die österr. "Verwendungsbezeichnungen" (Oberst, Polizeipräsident, Sektionschef, Ministerialkanzleidirektor, Oberwerkmeister, Bezirksspektor ... ) keine "Titel" sind, wird deren Zahl doch wieder reduziert (ausgelagert, sozusagen, so wie das Defizit reduziert wird)
Mehr: http://tinyurl.com/ybu8jnw)
Koschutnig 30.11.2009


Wie wahr...
So mancher einer war dem so verfallen, das dies sogar auf einem Stein gemeißelt
steht. Wie Realitätenbesitzer oder Hausbesitzerswitwe, etc.
pedrito 01.12.2009


"Spaziergang durch die Romanwelt eines Heimito v. Doderer oder eines Herzmanovsky-Orlando": also sprach - ja, WER DENN? - UHBP!

Die dem Beamten zukommenden Amtstitel sind für den Bundesdienst in den Dienstzweigeordnungen geregelt, die eine Anlage zum GÜG /=Gehaltsüberleitungsgesetz/ bilden. Ihre Lektüre mutet zum Teil wie eine Spaziergang durch die Romanwelt eines Heimito v. Doderer oder eines Herzmanovsky-Orlando an.
source: Heinz Fischer, Das Politische System Österreichs, Europaverlag, 1982
Und UHBP, ehe er UHBP wurde, setzte fort:
»So findet man in der Dienstzweigeordnung für die Beamten der Allgemeinen Verwaltung u.a. den Gartenbauassistenten bis zum Gartenbaudirektor, den Hauptgraveur und den Chefgraveur, eine Reihe von »Adjunkten«, den Bereiter und den Bereiteranwärter der Spanischen Reitschule ....«
Koschutnig 05.07.2015





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.