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Herzbinkerl

das, -s, -n
[ auch: Herzibinki ]

Liebling, Lieblingskind


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Russi-4
Erstellt am: 16.08.2005
Bekanntheit: 64%  
Bewertungen: 52 4

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (6)


Beispiel:
... der unter dem lädierten Handgelenk so litt wie unter der gescheiterten Beziehung mit ..., dem Herzbinkerl. [Die Presse 2.6.1999]
Russi-4 16.08.2005


Ist mir
eigentlich nur als Herzibinkerl geläufig...
albertusmagnus 26.04.2010


meli - tschuign:
Was ist an "diesem Eintrag --- so wie hier geschrieben ---" auszusetzen?
Die Verkleinerungsform ist astreines Standardösterreichisch, kein Dialekt, kein Ausspracheeintrag.
Tja, und warum im Buch? > Russi fragen! ;-)
JoDo 29.01.2012


Gehört von meiner Schwiegermutter (als "Herzibinkerl"). Ich selbst würde es aber niemals ohne Ironie verwenden.
Firmian 15.10.2015


Stammt aus zärtlichen Zeiten
ant18ikes 15.10.2015


Das umgangssprachliche Wort "Herzbinkerl" ist laut Jabob Ebner (Wies sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 4., völlig überarb. Aufl. Dudenverlag Mannheim-Wien-Zürich 2009, S. 173) nicht nur österreichisch, sondern "auch bayr[isch]", also gesamtbairisch ("bayrisch-österreichisch").



bayr[isch]au
Gerfrei 17.10.2015





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.