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blinzeln


[ blinsln ]

zwinkern, Lidbewegung des Auges


Wortart: Verb
Kategorie: Zwischenmenschliches
Erstellt von: Marktroland
Erstellt am: 30.04.2009
Bekanntheit: 50%  
Bewertungen: 3 2

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blinzln
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Kommentare (3)


Blinzeln ist eine unbewusste Lidbewegung zum Befeuchten der Hornhaut, während Zwinkern bewusst geschieht, z.B. jemandem zuzwinkern. Sollte letzteres mit dem Wort österreichischen "blinzeln" gemeint sein, dann ist die Übersetzung ungenau. Ansonsten wäre "blinzeln" allgemeindeutsch.
Compy 01.05.2009


@Compy: interessante Anmerkung
Öfter ist das Norddeutsche weniger differenziert als das Österreichische (z.B. "malen" für österr. entweder zeichnen oder malen, andererseits gibt es auch umgekehrte Fälle (Hand und Fuß für Arm ODER Hand, Fuß ODER Bein). Vielleicht liegt hier so ein Fall vor: österr. blinzeln - unbewußtes oder absichtliches kurzes Schließen der Lider oder eines Lids. Allerdings finde ich: /blịn·zeln (ohne OBJ) jmd. blinzelt die Augenlider bis auf einen Spalt zusammenkneifen in der Sonne blinzelnBlịn·zeln das (kein Plur.) absichtliches Zwinkern mit den Augen, um zu zeigen, dass man mit etwas einverstanden ist oder einen Scherz macht Er verabschiedete sich von ihr mit einem vielsagenden Blinzeln.

TheFreeDictionary.com Deutsches Wörterbuch. © 2009 Farlex, Inc. and partners.
blịn•zeln; blinzelte, hat geblinzelt; [Vi] die Augen mehrmals hintereinander schnell auf- und zumachen : Als er aus der Dunkelheit ins grelle Sonnenlicht kam, musste er blinzeln

TheFreeDictionary.com Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache. © 2009 Farlex, Inc. and partners./ Vielleicht ist es doch in beiden Bedeutungen Allgemeindeutsch?
klaser 01.05.2009


blinzeln- zwinkern, ist so ziemlich das Gleiche. Beides wird in DE verwendet.
Siehe auch DWDS-De Wörterbuch!
System1 01.06.2009





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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