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Überstellungsverlust



Abzug von geleisteten Dienstzeiten bei Laufbahnänderung von Beamten


Wortart: Substantiv
Kategorie: Arbeitswelt Amts- und Juristensprache
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 04.02.2009
Bekanntheit: 0%  
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Überstellung
ist die Ernennung zum Beamten einer anderen Besoldungs- oder Verwendungsgruppe. (zumeist eine "Höhergruppierung")* Beamten, die in eine höherwertige Verwendungsgruppe ("C-,B-,A-Beamte") überstellt werden, ohne die dafür vorgesehenen Erfordernisse zu besitzen (Reifeprüfung, Hochschulabschluss), werden bei der Gehaltsermittlung sowie bei der Neuberechnung des Vorrückungsstichtages tatsächliche Dienstjahre abgezogen: 2 Jahre bei fehlender Matura, 4 Jahre bei fehlendem Hochschulstudium. http://tinyurl.com/83jayq9

* Wird eine Lehrperson in eine höhere Verwendungsgruppe überstellt, so wird ihr seine (sic!) in der bisherigen Verwendungsgruppe anrechenbare Gesamtdienstzeit in der neuen Verwendungsgruppe nicht voll angerechnet, sondern folgender Überstellungsverlust abgezogen...
http://tinyurl.com/7srcq9v
Koschutnig 04.02.2009


Kategorie: Historisch - allerdings erst seit 2015! Etwas Ähnliches heißt jetzt anders:
Mit der Besoldungsreform 2015 eng verbunden sind die neuen, zu Beginn höheren Gehaltsansätze. Damit werden keinerlei Ausbildungszeiten oder sonstige Zeiten mehr angerechnet. Vielmehr sind diese mit den neuen Gehaltsansätzen bereits pauschal abgegolten Diese Systematik machte die Einführung eines neuen Rechtsinstitutes notwendig, das Ähnlichkeiten mit dem früheren Überstellungsverlust hat – der Vorbildungsausgleich.
source: FCG BMHS OÖ

Lanquart 05.03.2020





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Für Studenten in Österreich, gibt es eine Testsimulation für den Aufnahmetest Psychologie.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.