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Koschpel

der,

Küchenabfälle, Essensreste werden im Koschpelkübel gesammelt und Schweinen gefüttert


Wortart: Substantiv
Erstellt von: System32
Erstellt am: 09.08.2005
Bekanntheit: 70%  
Bewertungen: 3 0

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Kaschpl
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Koschpla
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Kommentare (4)


Rosentaler (aber nicht Kärntner) Nachrichten
Rosental a.d. Kainach, 1700 Ew., liegt im steir. Bezirk Voitsberg:"Hausmannskost!
Für die einen preiswertes gutes Essen,
für manche 'Koschpel' wie
man sie einst (glücklichen) Säuen vorwarf.
Aber für Feinschmecker und solche,
die sich dafür halten das Höchste
und Beste, das jemals aus der Küche
kam. Hauptsache teuer und gerade
modern!
Nehmen wir zum Beispiel den guten
alten Kürbis. So genannte 'Gourmets'(Feinschmecker) würden sich
nie und nimmer mit einer Kürbissuppe
und einem Stück Schwarzbrot begnügen.
Steht aber auf der Speisekarte eines
Gourmettempels: 'Kürbissüppchen
mit Sahnehäubchen und
Croutons' dann wird aus Essen - Speisen!
Das Speisen wird dann zelebriert
wie eine heilige Handlung.
" http://www.rosental-kainach.at/media/pdf/zeitung%2002_03.pdf
Koschutnig 22.10.2008


@Koschutnig - Also ich weiss nicht,
ich denke Koschpel wird erst zu Koschpel, wenn alle Reste (fest und flüssig) im Koschpelkübel zusammengemixt sind. Von daher würde ich nicht von Hausmannskost reden! (grins) lG, Weibi
Weibi 22.10.2008


gehört eigentlich da her:
Stronachs Mutter galt zu Franks Kindertagen gar als Koschpel-Liesl (Koschpeln sind Essensabfälle), weil sie mit einem Leiterwagerl bei Gasthäusern um Futterreste fürs Hausschwein bettelte.
http://kurier.at/nachrichten/4502787-geld-macht-politik-frank-stronach-intim.php
JoDo 07.07.2012


Über die Kaschpel und den Saumagen
(Könnte man nicht diese standardisierte Form "Kaschpel" zum Eintrag hinzufügen?)...vielleicht fällt
den Strategen, die alles reglementieren,
erlauben und verbieten, einmal ein,
dass uns das besser bekommt, was die
Schweine überlassen, als den Schweinen
das, was von unseren Tellern in die
ehemals „Kaschpel“ wandert.

Damit endet ein steirischer Bio-Philosoph seine Kaschpel-Betrachtung (S.6 auf http://tinyurl.com/cgfgq93 )
Koschutnig 10.07.2012





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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