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Krätze

die, n.gebr. , --/Kretznan
[ khretsn ]

unangenehmer Mensch; Biest


Wortart: Substantiv
Kategorie: Zwischenmenschliches
Erstellt von: Koschutnig
Erstellt am: 22.10.2008
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 1 2

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Kommentare (4)


siehe auch:
Gretzn
Ich bin aber dafür, dass beide Einträge bleiben, schon weil auch die Dialektaussprache zwischen Kärnten und Wien erheblich differiert.
Brezi 22.10.2008


Der unappetitliche Ausschlag
und dessen Übertragung auf einen Menschen war mein einziger Gedanke, und deshalb hab ich die Normschreibung angeführt, ohne an mögliche andere Aussprachevarianten zu denken.
Koschutnig 22.10.2008


@Koschutnig
Das kommt auch hundert Pro davon. Und da wir uns stillschweigend geeinigt haben, alles so "standardisiert" wie möglich und sinnvoll einzutragen, ist das voll in Ordnung so. Parallel zum Kommentar, den ich beim Homophon hinterlassen habe, würde ich auch hier als zusätzliche Übersetzung "Biest" anbieten.
Brezi 23.10.2008


Krätzn 1. Hautkrankheit 2. unangenehmer Mensch (von "kratzen"). "Der Huber ist a echte Krätzn."
source: Wienerisch. Janko.at

Nicht nur der Huber. Ich wüsst auch hier etliche. Der Eintrag is z.B. auf geheimnisvolle Art am 26. Juli 16 aus der Wörterliste zum Verschwinden gebracht worden.
Hatten wir so etwas nicht schon?
Koschutnig 28.10.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: Alooha Technikwerker Jerga Urbana