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lässig



gelassen, souverän, cool


Wortart: Adjektiv
Erstellt von: Irmisato
Erstellt am: 05.10.2008
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 0

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lausig
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Kommentare (3)


Gemeindeutsch
in der Bedeutung "gelassen,entkrampft, locker formlos, leger, nonchalant, salopp";Jugendsprache seit 55 Jahren
in der Bedeutung "cool"(österr. auch "klass", "bärig", "dezent"; in deutscher Umgangssprache auch "toll", "pfundig"; oder "super", "Spitze"; oder "steil", "geil" u.v.a.)
Koschutnig 05.10.2008


Rainhard Fendrich, Schickeria:
Nahtlos tief die Bräune
spurtlich die Figur
wäu das Maskuline
drängt si bei uns vur
mia san imma locka
schick und elegant
unwahrscheinlich lässig
rasend interessant
und die Håsn die pickn auf uns
pausenlos wia de Kletten
weu wia hobn warum soll mas
ned sogn unsere Qualitäten

Mia san die Hot Vole
mia hãm än Überschmäh
mia san a Wãhnsinn
mia san in
JoDo 05.10.2008


Gemeindeutsch wie Koschutnig schreibt - richtig !
Ergänzende weitere Beispiele:weitere Definationen: ausgeglichen, beherrscht, besonnen,gefasst,geruhsam, gezügelt, gleichmütig, kühl, ruhig, stoisch
In Bezug auf Stimmungslagen: aufgelockert, behaglich, bequem,entspannt, flüchtig, gelassen, gelockert, komfortabel, lasch, lau, lax, leger, natürlich, unbefangen, unförmlich, ungeniert, ungezwungen, zwanglos
in Bezug auf Kleidung: inakkurat, informell, sportlich (Kleidung)
in Bezug auf menschliche Eigenheiten: leichtfertig, liederlich, luftig, nachlässig, oberflächlich, schlaff, schlampig, schludrig, träge, ungenau, unordentlich, unsorgfältig, unverbindlich LG -sh-
shadow 06.10.2008





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Für Studenten in Österreich, gibt es eine Testsimulation für den Aufnahmetest Psychologie.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.