5 stars - 10 reviews5


Marịllenmarmelade

die, -, -n

Aprikosenkonfitüre


Wortart: Substantiv
Referenz: 236
Erstellt von: dankscheen
Erstellt am: 30.08.2008
Region: Feldkirchen (Kärnten)
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 10 0

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

Kommentare (2)


Ist zwar nur eine Zusammensetzung aus Bekanntem,
was normal gegen die Richtlinien ist. Aber da Marillenmarmelade für die heimische Mehlspeisenkunst so immens wichtig ist (eine Sachertorte ohne Marillenmarmelade ist wie Mozarts Kleine Nachtmusik ohne Streicher - versteht wer den Witz?), sei auch ihr ein eigenes Platzl hier gegönnt. An der Daumenaktion beteilige ich mich deshalb nicht, weil der zu EU-Verteufelungszwecken missbrauchte Konfitüre-Marmelade-Dualismus mich schon mehr anzipft als das Wort 'Konfitüre' selbst.
Brezi 01.09.2008


Hyperkorrekt
"Marmelade" von portugiesisch 'marmelo'=Quitte. Die konnte man nur verkocht genießen. In England wurden dann in gleicher Technik auch alle Zitrusfrüchte zu 'marmalade'. Anderes Obst wird 'zerquetscht' = 'jam', deutsch 'Konfitüre', und so wollte es dann auch Brüssel. Die Österreicher ärgern sich, und wie reagiert eine globalisierende österreichische Feinkostinstitution? Kürzlich servierte die AUA zum Frühstück "Orangen j a m" (!!!) von Meinl.
Koschutnig 04.09.2008





Facebook   Xing   Twitter

Impressum | Nutzung | Datenschutz

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich verwendeten sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert den Wortschatz der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Betonung entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden aus nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein umfangreicher Teil des speziell österreichischen Vokabulars alles rund um die Küche.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Eingang in die Schriftsprache.