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Olla

der,

Kondom


Wortart: Substantiv
Kategorie: Zwischenmenschliches
Erstellt von: avenarius
Erstellt am: 02.05.2008
Bekanntheit: 100%  
Bewertungen: 2 0

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Ool
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Kommentare (3)


eher nur in ostösterreich gebräuchlich.
avenarius 02.05.2008


Olla® - vertrau der Marke,
so selbstverständlich für Kondom wie "Maggi" für Suppenwürze und "Tixo" fürs Klebband, "rexen" für einmachen oder der ehem. Fön (jetzt auch "Föhn"), sollte aber trotzdem mit dem ® versehen werden!
Koschutnig 01.06.2008


® fehlt! Kein Olla von Durex!
1979 wurde die Firma Olla, deren "Gummi" in Österreich einst praktisch Monopolstellung besessen hatte, von der erst 1962 gegründeten Fa. Blausiegel erworben. Obgleich ®, war der Markenname Olla jedoch in Österreich als allgemeiner Produktname und als Synonym für Präservativ üblich geworden, weshalb "Olla" weiterhin als zweite Kondommarke neben Blausiegel vertrieben wurde. Nachdem im Laufe der Zeit die Firma immer mehr zum Vollsortimenter für persönliche Schutzausrüstung geworden war (Arbeitsschutz ist gemeint!), ist der Firmenname von "Blausiegel" in "Blautex" abgeändert worden.

Als Markenname aber gehört der Eintrag wie alle Markennamen, auch wenn sie verallgemeinernd für eine ganze Gattung stehen (Feh, Tixo, Olla, Obi, Kandisin...) , mit dem ® gekennzeichnet. Das ist auch in allen Wörterbüchern der Fall!
Koschutnig 25.07.2009





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: UrImmun ÖDV NLP Technikwerker