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Aperschnalzen

das, -s, 0

ein Frühlingsbrauch in Form von Peitschenknallen als Abschied an den Schnee


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Brezi
Erstellt am: 11.11.2007
Bekanntheit: 60%  
Bewertungen: 5 0

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Kommentare (4)


@ Brezi....
kenne ich natürlich, aber eher vom passiven Zuschauen, weil diesen Brauch gibt es in St. Pölten nicht. Lg meli
Meli 11.11.2007


In Wien auch nicht ...
aber viel schlimmer: jetzt sehe ich, dass das ein "Siehe"-Wort ist, weil's die Fromme Helene schon lange vor mir (falsch geschrieben) eingetragen hat. Heute glückt mir gar nix.
Brezi 11.11.2007


ist eher das verjagen des schnees,
so ist APER als Schneefrei/grün zu übersetzen
wuppl 11.11.2007


Das Aperschnalzen (süddeutsch: aper = schneefrei) bezeichnet einen bayerisch-salzburgischen Brauch und ist eine Form des Goaßlschnalzens. Es handelt sich um ein rhythmisches Schnalzen und Knallen mit der sogenannten Goaßl, einer bis zu 4 Meter langen, kurzstieligen Peitsche, das in kleinen Gruppen, sogenannten Passen, zu je 7 oder 9 Personen betrieben wird.
pestfeee 26.07.2014





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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