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Kụttenbrunzer

der, -s, -

Mönch, Geistlicher


Wortart: Substantiv
Kategorie: Schimpfworte - derb und heftig
Erstellt von: System32
Erstellt am: 21.06.2005
Region: Scheibbs (Niederösterreich)
Bekanntheit: 46%  
Bewertungen: 37 3

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Kommentare (3)


Ewald Stadler, EU-Wahlkämpfer, vor Gericht
über seine Zeit bei der FPÖ: "Ich war der sogenannte Kuttenbrunzer oder Kerzlschlucker in der Partie" (Zitate der Woche, Kleine Zeitung, 4.5.2014).

Mundmische.de: »Kuttenbrunzer ist ein bayrischer Ausdruck für Geistliche, Juristen und andere Personen, die einen Talar tragen. Im übertragenen Sinn auch für konservative Politiker gebraucht. Der Begriff ist eine Kritik an bestehenden, aber überholten Verhältnissen und denen, die den Zustand aufrechterhalten. Quelle u.a. Hans Söllner, bayrischer Liedermacher.«
(User Werwolf, Niedersachsen) vor 7 Jahren.)
Koschutnig 04.05.2014


Kuttenbrunzer ist ein bayrischer Ausdruck für Geistliche, Juristen und andere Personen, die einen Talar tragen. Im übertragenen Sinn auch für konservative Politiker gebraucht. Der Begriff ist eine Kritik an bestehenden, aber überholten Verhältnissen und denen, die den Zustand aufrechterhalten. Quelle u.a. Hans Söllner, bayrischer Liedermacher.
http://www.mundmische.de/bedeutung/1656-Kuttenbrunzer
Thekenspringer 07.04.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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