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einlassen


[ einlossn ]

bohnern (Fußboden), imprägnieren (Leder, v. a. Schuhe), mit Poliermittel behandeln (Möbel)


Wortart: Verb
Erstellt von: Brezi
Erstellt am: 13.08.2007
Bekanntheit: 90%  
Bewertungen: 56 3

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Kommentare (14)


... und natürlich nicht mit Bohner-
sondern mit Bodenwachs. Der "Duft" ist aber der Gleiche, hier wie da.
Brezi 13.08.2007


eiwaxln tan ma owa de schiiiii
und für den Fussboden nemma de Büffelbeize, ist die auch Ösi?? bin mir net sicher, wenn ja trags ein
Amalia 14.08.2007


Auch wenn ich 'einwachseln' nicht allein auf Schi beschränken würde,
ist das Wort in der Übersetzung nicht nötig und ich hab's auf Amalias Anregung hin entfernt und trags auch nicht mehr wieder ein, auch wenn Amalia den Antrag wieder zurückgezogen hat. War wirklich zu viel des Guten.
Brezi 14.08.2007


Büffelbeize
Liebe Amalia, trag du das ein. Ich kenn's leider nicht (habe Teppichbelag und verwende das nicht)
Brezi 14.08.2007


@ brezi: ich würde aber die bedeutung ergänzen
imprägnieren (schuhe), polieren (möbel).
avenarius 09.11.2008


@avenarius: Eine 100.000-Euro Idee!
Ich habe sie sogleich umgesetzt (allerdings etwas einschränkender formuliert mit einem trockenen Polierfetzen kann man keine Möbel einlassen *l*).
Brezi 11.11.2008


Beispiel: Pass auf, rutsch net, i hob frisch eilossn
Habe hier einmal die n-lose Aussprachevariante gewählt.
Brezi 11.11.2008


@ brezi et al: ich würde vorschlagen...
daß man bei wie du schreibst "n-losen" aussprachevarianten, kennzeichnet, daß der diphthong nasaliert wird; denn das n verschwindet ja nicht wirklich, es führt zu einer nasalierung - "ěilossn" zb.
avenarius 08.02.2009


@ alle und koschutnig
ich stelle hier etwas zur diskussion bezügl. verschriftlichung der aussprache, das einmal ein freund von mir ausgeschwitzt hat und durchaus diskussionsfähig ist.
http://prinz.hu/meigach/rechdschraim.htm
avenarius 08.02.2009


Du, avenarius:
Schöne Grüße an deinen Freund, was der da ausgearbeitet hat entspricht ziemlich genau dem Sprachgebrauch in Bayern, und ist auch so oder ähnlich unter den Stichworten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Sprache
http://bar.wikipedia.org/wiki/Boarische_Spr%C3%A5chabgehandelt. Aus meiner (Ost)österreichischen Sicht ist das für unseren Sprachraum nur in eher geringem Ausmaß (Innviertel + Umgebung) anwendbar und ich wehre mich immer vehement dagegen in DIESEM Fall mit den Bayern in einen Topf geworfen zu werden.
JoDo 08.02.2009


du, jodo...
dieses konzept ist ungefähr 10 jahre alt (vielleicht hats die wikipedia übernommen :) - ist es ja auch schon fast so lange im internet.) der herr stammt aus dem mühlviertel, genau wie ich - und für unseren dialekt ist es perfekt - wird sind aber sprachlich sehr weit vom innviertlerisch-bayerischen weg. haben eher schon einen hang zum ostmittelbairischen.
avenarius 08.02.2009


Nach näherer Betrachtung
nehme ich meinen Erstkommentar großteils wieder zurück, da habe ich überreagiert. Das ist schon schönes Öberösterreichisch, was da rüberkommt.
Bei mir wird halt immer angesichts von ´Gravis´und ´Akut´ die Beißhemmung außer Kraft gesetzt (das werd ich nie lernen, wie dann der Vokal ausgesprochen ghört). Aber sonst: Eine recht herzige Umschrift!
JoDo 08.02.2009


Dieses Wort empfinde ich nicht als österreichisch. Ich (Nürnberg) sage das ganz genauso, empfinde es nur als ein bisschen umgangssprachlicher als "bohnern" (was ich schreibe, aber nicht sage). Vielleicht ist es aber süddeutsch.
curryfranke 26.04.2016


Das Verb "einlassen" in der gmd. Bedeutung "(Holz mit Wachs oder Lack) imprägnieren" ist österreichisches Standarddeutsch. (nach Duden)
Aussprache aber [ˈaɪ̯nˌlasn̩].
.
Standard 13.07.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
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