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Rufzeichen (!)



Ausrufezeichen


Wortart: Substantiv
Erstellt von: Meli
Erstellt am: 11.08.2007
Bekanntheit: 87%  
Bewertungen: 58 0

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Kommentare (7)


Bei uns:
Ohne dem ersten e: Rufzeichen
JoDo 11.08.2007


In D ferner gehört:
Ausrufungszeichen
Brezi 11.08.2007


Perfekt
Das ist mir hier schon so oft aufgefallen !
Roland1 12.08.2007


Aus einer (dt.) Antwort auf die "Gute Frage",
ob ein Punkteabzug für die Volksschülerantwort "Punktzeichen" anstelle von "Punkt" gerechtfertigt sei:
»Absolut korrekt bewertet vom Lehrer.
Die Schüler haben die Bezeichnungen der Zeichen gelernt und sollen sie nun anwenden [...].
Es können deshalb nur ungefähre oder nur ähnliche Bezeichnungen nicht akzeptiert werden,
bei denen man sich denken kann/ muss, was gemeint ist.
Sonst wären doch z.B. bei 2. (Ausrufezeichen) auch "Schreizeichen", "Rufzeichen" o.ä. okay.«
Koschutnig 13.09.2013


Auf jeden Fall auch in Bayern! Ich (Nürnberg) habe auch Rufzeichen gelernt. Ausrufezeichen empfinde ich als schriftliche Alternative, gesprochen aber als norddeutsch.
curryfranke 01.06.2015


Was die Deutschen nördlich der W.w.-linie nicht alles anders sagen, schreiben,...
gruberin 03.06.2015


Das Nomen "Rufzeichen" für das Imperativzeichen ist österreichisches Standarddeutsch.

Das "Ausrufezeichen" ist gemeindeutsch (Standard in at, ch und de).

Ausserdem:
Standard in de: das Ausrufungszeichen
Standard in ch: das Ausrufzeichen

(VWB)
.
Standard 11.05.2016





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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.
Und hier noch ein paar hilfreiche Links: The NLP Master Technikwerker Netzwerk Die Technikwerker